Amerikas Ende abzusehen

Geschrieben von Oldy am 20.01.2007 03:01:00:

Heute war ich recht zurückhaltend aber nach dem Beitrag von LEAP mußte ich doch auch meinen Käse dazu geben Ich sehe ja die Schwächen Amerikas aus nächster Nähe.
Sehr interessanter Beitrag
Und weiter im Text.

Amerikas Ende.
Wer jetzt noch immer nicht sehen kann, daß der Dollarimperialismus am Ende ist und mit ihm der Dollar, der ist blind. Die Amerikaner müssen laufend ihre besser bezahlten Arbeiter abbauen und wer soll dann das billige Zeug aus aller Welt kaufen?
Weil sie das nun jahrelang getan haben, ist ihre eigene Industrie zerstört worden und es steht keine Produktionskraft mehr hinter dem Dollar, dessen Mengenausweitung noch ein Übriges dazu tut. Die Herren Amerikas haben den Rest der Welt ausgeplündert, aber jetzt sind keine zahlungsfähigen Schuldner mehr da und das eigene Volk ist verschuldet und kann auch nicht mehr zahlen.
Amerika ist deshalb nicht wirklich am Ende. Es wird sich nur abschotten müssen und das eigene Volk wird dafür sorgen, wenn, wie in Vietnam die Leichen der Kämpfer gegen den Terrorismus heimkommen werden und der Gegenterror auch in Amerika selbst weiter um sich greift.
Amerika ist näher dem Staatsbankrott als sich jemand träumen läßt und wer soll es davor bewahren?
Im ersten Weltkrieg gelang es den Herren des Dollars aus einem drittklassigen Kolonialstaat den Gläubiger der Welt zu machen und im zweiten Weltkrieg das Erbe des englischen Weltreiches anzutreten. Jetzt haben sie sich zu Tode gesiegt und sind der größte Schuldner der Welt geworden. Europa, welches sich innereuropäisch zerfleischte, hat zumindestens das weitgehend überwunden und da ist kaum mehr was zu holen, wenn sie es auch im Balkan noch einmal versuchten.
Sie versuchen es auch jetzt wieder. Selbst in Afghanistan sollen andere die Kastanien aus dem Feuer für ihre Ölinteressen holen. Es funktioniert aber nicht mehr so ganz. Das amerikanische Volk ist zwar gehirngewaschen, aber auch da regen sich Widerstände und wenn sich die einmal weigern den Israelis die Mauer zu machen wird sich herausstellen, daß es in Amerika selber viele Moslems gibt und, nebenbei bemerkt auch viele Leute deutscher und französischer, italienischer, russischer, spanischer, mexikanischer, japanischer, chinesischer und afrikanischer Herkunft, die nicht unbedingt mainstream sind.
Da sind dann auch noch Iren , Basken und Inder und Vietnamesen. Indianer gibt es auch noch und irgendwann kocht das Gemisch dann wohl über.
Der Ostblock schaute vor einigen Jahren auch noch unverwundbar aus und was ist heute? Das ging so schnell, wie es niemand erwartete und das Dollarimperium ist auf dem besten Weg an seiner Dollarpolitik zu zerbrechen mit der Amerika seine eigene reale Wirtschaftsmacht untergraben hat.
Die Vorstellung, daß eine halbe Million Weltpolizeileute sebst gut bewaffnet, 6 Milliarden Menschen auf die Dauer kontrollieren können ist so absurd, daß man sich wundern muß und es gibt anscheinend immer mehr Moslems, die sich opfern wollen, wenn sie nur einige Israelis oder Amerikaner mit sich nehmen können. Es gibt aber viele Moslems. Viel mehr als es Israelis und Amerikaner gibt. Da tanzen sowohl die Amerikaner als auch die Israelis auf sehr dünnen Eis.
Europa sollte sich hüten ihnen allzusehr die Stange zu halten. Japan tut es kaum, China gar nicht und kein asiatischer Staat. Südamerika hat selber genug Probleme und Afrika auch und die Russen? Die werden jedesmal, wie gerade jetzt in Afghanistan ihre eigenen Interessen auch gegen Amerika vertreten, wenn es ihnen möglich ist ohne allzuviel aufzufallen. Bleibt noch der zahnlose Löwe England als echter Verbündeter.
Ohne wirtschaftliche Macht gibt es keine Weltmacht und wo hat die Amerika noch?



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