Re: Sage ich doch schon lange

Geschrieben von Seriola am 23.01.2007 10:50:00:

>>Unter diesem Link findet man einen guten Artikel zu den Löhnen im Euroraum.
>>http://www.blick.ch/news/wirtschaft/vontobel/artikel54140
>>Kommt der Wirtschaftsabschwung in Europa, wahrscheinlich wegen nachgebenden Börsen im Herbst, sehe ich sehr wohl die Eurozone am Beginn der Deflation. Die Zeichen dafür verdichten sich immer mehr.
>-------
>Hallo,
>das sage ich doch schon seit Jahren, daß die Löhne fallen.
>Fallende Löhne jedoch können niemals eine Inflation auslösen, weil die dazu nötige Lohn-Preis-Spirale nicht in Gang kommen kann.
>Werden trotz fallender Löhne die Preise angehoben bewirkt das nur, daß die Massenkaufkraft weiter einbricht.
>Was der Bürger dann bspw. für einen höheren Bezinpreis aufwenden muß, fehlt in anderen BEreichen, die dann deflationär unter Druck kommen.
>Aktien- und Immobilienblasen verschlimmern alles noch, da deren Platzen zu einem gewaltigen Deflationsschub führt.
>Gruß
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Die Kapitalmärkte sprechen weiterhin eher pro-Inflation (Aktienindices, Edelmetalle, Anleihen/Zinsen) sowie auch die steigenden Lebenshaltungskosten.
Dennoch sollte die Möglichkeit von Deflation nicht außer acht gelassen werden, zumal einer Reihe sonderbarer Geschehnisse und Fakes an den Kapitalmärkten.
Psychologische Umpolung der Massen ist spezifisch für solche Szenarien.
Ich denke langfristig könnte Herr Hannich durchaus recht bekommen.

Zitat aus dem Spiegel:
Selbst den Vergleich mit 1929 hält Albrecht für passend. "Die bemerkenswerteste Parallele ist die Liquiditätsblase", sagt der ehemalige Hedgefondsmanager. Das Finanzvermögen in den G8-Ländern wachse um ein Vielfaches schneller als die Produktivität, davon lasse sich nur ein Bruchteil mit der Inflation erklären. "Also ist es eine Blase", folgert Albrecht. Seine Hauptsorge sei, dass ein Ansturm auf Hedgefonds zu einer großen Krise der internationalen Finanzmärkte führt.



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