Re: 2007 - Jahr der Depression wie 1929

Geschrieben von Francisco d-Anconia am 23.01.2007 00:26:00:

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>>Sehr geehrter Herr Gastronom
>>Silvio Gesell entwickelte seine Ideen zur Zeit eines exogenen Geldsystems. Damals hatten diese Ideen noch eine gewisse Berechtigung. In unserer Zeit eines endogenen Geldsystems, in dem die Geschäftsbanken Geld schöpfen können (im Rahmen des fractional reserve banking) ist ein Umlaufsicherung total obsolet. Die Zeit ist also über das Freigeld hinweggegangen; die Freigeldjünger haben es nur noch nicht bemerkt. :-)
>>Herr Mensching hat es recht gut dargestellt: http://www.systemfehler.de/z-147-33-39.pdf
>>Gruß
>>FdA
>Oldy $$$
>Wenn jemand heute noch behauptet, daß Bargeld überflüssig und bedeutungslos ist, der hat lange Zeit keinen Blick auf den Notenbankausweis der Fed geworfen. Es gibt dezeit schon mehr als doppelt so viel Bargeld als Buchgeld (Giralgeld) Vor 10 Jahren war es noch umgekehrt. Von daher und noch vorher stammen die Anschauungen der Buchgeldleute. Sie waren von Anfang an falsch, aber jetzt beweist es sich und sie haben die Rolle des Bargeldes noch immer nicht begriffen.
>
>Auch ohne Freigeld. 2007 (oder 2008) könnten 1929 bei weiten übertreffen. Und sie werden dann genau so d_umm aus der Wäsche schauen, als sie es damals taten, wenn das Buchgeld noch vor dem Bargeld vom Markt verschwunden ist.
>
>Das nicht umlaufgesicherte Bargeld wird allerdings auch verschwinden und ich hoffe, daß auch die langsameren Freigeldinitiativen, dann schon regionale Wirtschaftskreisläufe am Laufen haben. Nach dem Krach könnte es wie in Wörgl schon zu spät sein.
>Dann existieren keine mittelständigen Firmen mehr und nur die größten globalen Monopole werden ihre Monopolstellung behalten können.

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Hallo Mr. Oldy
Ich werde hier nicht mehr über Freigeld mitdiskutieren (ausgenommen mit Herrn Gastronom).
Mit Ihnen geht das leider ohnehin nicht, da Sie rationalen Argumenten gar nicht mehr zugänglich sind, so sehr sind Sie im Wolkenkuckcucksheim des Freigeldes eingeschlossen.
Wenn Sie aber falsche Werte zu Besten geben (um Ihre Freigeldtheorie zu untermauern), werde ich das korrigieren.
Sie behaupten der Anteil an Banknoten in den USA sei doppelt so hoch wie der Anteil am Buchgeld. Dies ist schlichtweg falsch.
Schauen Sie sich die Statistiken der Fed an, z.B.
http://www.federalreserve.gov/releases/h3/Current/
Bargeld ist tatsächlich mit ca. 6,5 % der Geldmenge unbedeutend: 51.315 billions (vault cash) gegen 802.304 (monetary base) ziemlich unbedeutend. (sh. Link oben (Abschnitt H3 (502 - Table 2).
Daß Ihnen das nicht in Ihr Freigeldkonzept paßt, ist mir völlig klar.
Gruß
FdA



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