Naivität

Geschrieben von Gastronom am 23.01.2007 23:17:00:

Hr. Oldy,
ich finde es außerordentlich ehrenhaft, dass Sie sich angesichts Ihres vorgerückten Alters noch viele Gedanken machen über die Zukunft der nachfolgenden; vielleicht haben hier Ihre Enkel und Urenkel auch einen Ausschlag gegeben, ich weiß es nicht. Ich möchte dies in keinster Weise ins Lächerliche ziehen.
Ich versteh allerdings nach wie vor nicht, wie auf Basis sicher richtiger Analysen immer wieder dann im Kurzschluss auf Gogos oder Freigeld als Allheilmittel abgebogen wird. Hier wird meiner Meinung nach nur vielen Leuten, die sich auch Gedanken machen über die Schwächen und Bruchstellen des derzeitigen Systems, ein völlig falsches Beispiel gezeigt, eine Leimrute, auf der sie dann festkleben. Es ist für mich schlichtweg aus der Praxis illusorisch, zu glauben, wenn das herrschende Finanzsystem in die Krise schlittert, dass man dann mit solchen Dingen wie Gutscheinen dem entrinnen kann.
Die logische und konsequente Folgerung aus dem Gutscheinwesen ist die Rückkehr zu reinem Tauschhandel, Bartergeschäften oder auf Treu und Glauben (sicher besser als Gutscheine); mit einem geordneten Wirtschaftswesen so wie wir es kennen, hat das jedoch nichts zu tun. Vor allem: mit welchen Leuten wollen Sie das aufbauen? Mit jenen, die heute mit dem relativ einfachen Finanzsystem schon jeden Bezug zum Geld verloren haben und nicht in der Lage sind, auch kleinste Vermögen zu bilden, selbst bei relativ hohen Einkommen; oder mit solchen, die Zeit ihres Lebens von den Wohltaten des Staates gelebt haben und deshalb den Zusammenhang zwischen Einkommen und Wertschöpfung (der leider heute viel zu sehr intransparent geworden ist, nicht nur für Laien) nicht mehr erkennen?.
Mich würde es freuen, wenn sich der Schwerpunkt der Diskussion wieder verstärkt dem Thema Vermögenssicherung zuwenden würde, mit Konzepten für alle Sozial-, Vermögens- und Einkommenskategorien; gerade dies wäre auch angesichts der Bruchlinien im System eine ansprechende intellektuelle Herausforderung.
Die Überleitung zu Atomkrieg und Irankrieg finde ich etwas aus dem Zusammenhang gerissen; die Info über den verhinderten Atomschlag stammt aus einer bekannten Homepage eines amerikanischen Predigers.
Gastronom


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>Ja, mach die Sache nur lächerlich. Das freut mich. Hofnarren konnten immer schon ungefährdet die Wahrheit sagen. Und ich werde sie weiterhin sagen. Und nicht ich werde die Gogos rechtzeitig einführen. DAS TUN JÜNGERE UND TÜCHTIGE LEUTE schon jetzt.
>Die lassen sich von Leuten, wie dir nicht beirren. Auch hier im Forum gibt es welche, die merken, daß der alte Narr etwas zu sagen hat, Gerade jetzt, als ich die Sache mit dem vereitelten Atomschlag der Israelis meldete, der Anlass zum Atomkrieg hätte werden können, fanden einige sofort die Bestätigung meiner Aussagen. Ich hatte die Sache nur etwas früher entdeckt, genau so, wie ich die Crashzeichen etwas früher sehe. Da sehe ich sogar noch viel klarer.
>Du brauchst übrigens die Aktentasche über deinen Kopf nicht. Du bist ja blind und wirst gar nicht sehen, was mit dir passiert. Weder beim Crash, noch beim Atomschlag auf München.
>Vielleicht entkomme ich auch nicht, aber ich werde bis zum Ende kämpfen und nicht das Handtuch werfen. Meine Schüler hätten das nicht verdient.
>Jedenfalls hoffe ich, einmal aus der nächsten Dimension auf einen Garten Eden auf der Erde blicken zu können, wo ich gerne wieder eine Lebenszeit verbringen würde und nicht eine Atomwüste. Meine Schüler und ich tun ihr Bestes so eine Wüste zu verhindern.
>Es ist reiner Egoismus, daß wir das tun. Selbst von mir in meinem Alter, Wer weiß, ob es nicht wirklich weitere Leben gibt? Die möchte ich auf einer lebenswerten Erde verbringen. Und die will ich helfen, vorzubereiten, selbst wenn ich den Siegeszug der Gogos nicht mehr diesmal selber erleben sollte.
>Manche meiner Schüler, die ihren Meister sowieso bald übertreffen, sehen das auch so. Sie arbeiten nicht nur für dieses Leben. Oder für die Menschheit.



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