Das wesentliche

Geschrieben von Gastronom am 24.01.2007 23:03:00:

>
>Gastronom:

Mich würde es freuen, wenn sich der Schwerpunkt der Diskussion wieder verstärkt dem Thema Vermögenssicherung zuwenden würde, mit Konzepten für alle Sozial-, Vermögens- und Einkommenskategorien; gerade dies wäre auch angesichts der Bruchlinien im System eine ansprechende intellektuelle Herausforderung.

Faultier:

Genau der Meinung bin ich auch. Wer nicht eines Tagen in solch westafrikanischem Sterbezelt landen möchte, wie es gestern bei 'Aufstand der Alten' gezeigt wurde, für den wird es höchste Zeit, etwas zu tun. Mit Tun meine ich, Vermögen aufzubauen und nicht von einer fruchtlosen Initiative zur nächsten zu tänzeln.

Um es unter kapitalistischen Bedingungen zu etwas zu bringen, und zwar ohne mit den bestehenden Gesetzen in Konflikt zu geraten oder in gewalttätigen Auseinandersetzungen zu sterben, sind folgende Schritte notwendig:

  1. begreifen, wie Kapital und Kapitalismus funktioniert,
  2. das Wesen seiner aktuellen Entwicklungsetappe (Globalisierung) erkennen
  3. Widersprüche und Ungleichgewichte analysieren
  4. auf dieser Grundlage Geschäftsideen entwickeln und umsetzen
  5. Beziehungen knüpfen, Partner finden
  6. die eigenen Fähigkeiten ständig weiter entwickeln
  7. und immer wieder Kapital horten.

Das Faultier


Hallo Hr. Faultier,
in der Analyse fehlt noch die wesentliche Komponente für zukünftige Vermögens- und Existenzsicherung: nämlich die Eigeninitiative (neben dem Bezug zum Geld, und der Fähigkeit zum Sparen).
Das haben die modernen Freiheitsgesellschaften nun mehr an sich, das niemandem mehr von morgens bis abends der Takt vorgegeben wird (z. B. wie in alten Klöstern, oder beim Militär). Das führt dazu, dass viele, die noch daran gewöhnt sind, zuerst sich freuen, das Joch nicht mehr zu spüren, nun darunter einschlafen, und dann wenn sie wieder aufwachen, jammern, warum sie von den Wohltaten des Staates noch nichts erhalten haben.
Ja, das ist noch wichtiger zu erkennen als das Wesen des Kapitalismus in der Gegenwart. Denn dieses Wissen nützt nichts, wenn man nicht kapiert, dass man immer selber Hand anlegen muss, um Dinge zum positiven für sich selber zu verändern. Das haben viele vergessen. Bis zum Kapital horten reicht's dann nicht mehr.
Denkt zumindest der
Gastronom



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