Re: Noch immer auf Nr.26

Geschrieben von Seriola am 27.01.2007 00:25:00:

>>>
>>>Und Systemfehler ist unter 100 abgesackt. Es ist verwunderlich, daß sich so viele Leute für Socken interessieren. :-)
>>>Wenn ich darüber schreibe, wie knapp wir einen Atomkrieg entgangen sind, verdrängen die Leute das einfach oder ziehen es ins Lächerliche, wie Francisco.
>>>Nun, die Socken haben schon auch etwas mit dem Forenthema zu tun, denn sie sind ein Beweis für das gute Verhältnis, das ich mit meinen Nachbarn habe und das ist es ja, was ich immer betone. Das ist in einer Krise wichtiger als aufgestapelte Reichtümer. Gegenseitiger Austausch kann da lebenserhaltend sein. Wenn man mit Hilfe der Gogos so einen Austauch in weiteren Rahmen organisieren kann und das Beispiel Schule macht, kann man eine Deflationskrise beenden. Das hat Wörgl gezeigt.
>>>Ohne Verbot wäre in einem einzigen weiteren Jahr die Deflation in Österreich überwunden gewesen. Und das Beispiel hätte Schule gemacht und die Weltwirtschaftskrise wäre zu Ende gegangen und der zweite Weltkrieg hätte nicht stattgefunden.
>>
>>lllllllllllllllllll
>>
>>Das ist doch historisch unbezweifelt. Hitler hätte nie den 2. Weltkrieg begonnen, hätte er damals Gogos gehabt.
>>FdA
>Oldy $$$
>Hitler hätte damals die Möglichkeit gehabt für eine Art Gogos. Er wußte von Freigeld, aber er war eine Marionette der Mochfinanz und die legten ihn genau so hinein, wie sie es jetzt mit Saddam machten.
>Er schickte Hess nach England, um den Weltkrieg zu vermeiden.
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Euch beiden würde ich gerne mal in einer persönlichen Runde begegnen. Das wäre sicher höchst unterhaltsam und lustig.
Zwei paar selbstgestrickte Wollsocken und einen megafetten Pullover habe ich auch noch, von meiner 100 jährigen Oma. Während ich ihre letzten Lebensjahre Einkäufe für sie tätigte, schilderte sie mir eindrucksvoll (ich muß gestehen, daß ich damals davon kein Wort hören wollte und zutiefst gelangweilt war) ihre für meine Generation schwer vorstellbare Lebensgeschichte - von ihren Kindersklavendiensten zu Kaisers Zeiten in deutschen Waffen- und Munitionsfabriken während des 1. Weltkriegs über die kurze, geradezu idyllisch wirkende Scheinprosparität bis hin zu Adolf Hitler (ja, auch der war nur eine Marionette) und dem 2. Weltkrieg, den sie als erwachsene Frau mit gleichen zerstörerischen Skalvendiensten verbringen mußte wie schon ihre Kindheit, um später dazu verdammt zu werden, die ganzen Trümmer aufzusammeln.
....
Sie erlangte niemals annähernd heutige Bewußtseinstufen und sah all das als ganz normal an.
Was für ein erbärmliches Dasein, ausschließlich der Zerstörung Willen.
Zum Dank erhielt sie später mit ca. 70 Jahren eine äußerst knappe Rente, eine bescheidende Wohnzelle neben einem Industriekomplex, diverse Alters-Ehrungen (so what?) und die übliche Spucke von allen Seiten ins Gesicht.
Sie war eine Furie, falsch und hinterlistig, aber besessen von ungeheuren Lebenswillen und strahlender Vitalität.
Ich habe sie nie gemocht, aber hoch respektiert, da sie noch im hohen Alter ganze Mannschaften meiner Generatinon in einer Tasche weggesteckt hat.
Die Socken sind inzwischen 30 Jahre alt, passen immer noch, sind wie neu(!) und das wärmste, das je meine Füße berührt hat. Sie kratzen allerdings wie Borsten. Das hat was und erhält Erinnerungen aufrecht, an die "good old/bad times" wie sie mehr oder weniger jede Generation erlebt/erleben muß.
Der meisten mir bekannten Frauen heutzutage können nicht mal einen Knopf annähen geschweige denn ein Omlette braten. ;)
Every Generation dies on it's own disease. ;;)



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