Re: ein Schritt nach dem anderen ... + Frage an Francisco d-Anconia

Geschrieben von joblack am 28.01.2007 18:39:00:

>>>>>Hallo,
>>>>>kann man immer noch den Banken ohne weiteres unser Geld (Einlagen) anvertrauen, oder sollte man doch eher Erspartes zu Hause oder im Schließfach deponieren?
>>>>>Gruß
>>>>Momentan ja. Allerdings sollte man bedenken dass bei einem massiven Vertrauensverlust der Einlagensicherungsfond sehr schnell überfordert sein wird.
>>>>Die beste Strategie ist meiner Ansicht nach das Geld per Tagesgeld (falls es viel ist) an verschiedene Banken (im Wohnort) zu verteilen und in der Krise dann in kleinen Scheinen (10er abzuheben).
>>>>Eventuell muss man schneller sein als der Rest der Bevölkerung d.h. Signale schneller deuten - denn man will ja nicht vor verschlossenen Türen stehen.
>>>
>>>Was meint das Forum/du eigentlich diesbezüglich zum Standort Schweiz/Banken in der Schweiz zur Absicherung. Weiß einer wie es da im Moment mit dem Bankgeheimnis steht?
>>In den meisten Fällen sichert die Schweiz das Bankgeheimnis (dazu kann Francisco d-Anconia aber sicherlich genaueres sagen).
>>Meiner Ansicht nach gibt es keine absolute Lösung. Die nächste grosse Finanzkrise wird eine globale sein und auch in der Schweiz nicht halt machen.
>>Deswegen ist es wichtig flexibel zu bleiben. D.h. höchstens Tagesgeld (so dass man einen Inflationsausgleich + etwas Gewinn übrig bleibt) verteilen, eventuell noch etwas Gold und andere Währungen (Schweizer Franken).
>>Der Schweizer Franken wird meiner Ansicht nach dem Fall des Dollars noch enorm an Wert gewinnen. Aber die Schweiz wird allerdings auch intern soziale Probleme bekommen. Wenn Du allerdings nicht gerade neben der Schweiz wohnst, kommst Du im schlechtesten Fall nicht ins Land ...
>
>llllllllllllllllllll
>
>Ja, die Schweiz hat noch ein weirgehend brauchbares Bankgeheinis, das aber nicht gewährt wird wenn strafbare Handlungen vorliegen (ausgenommen Steuerhinterziehung) oder Geldwäsche vorliegt. Es klingt vielleicht seltsam, aber die Schweizer sind gegen Geldwäsche ziemlich allergisch, da sie ja weltweit als Fluchtburg angegriffen werden.
>Der CHF ist schon eine stabile Währung, kann aber mangels Masse nie die Rolle einer Reservewährung übernehmen. Die Golddeckung ist nur noch eingeschränkt gegeben, seit die Amis den Schweizern das Gold abgetrotzt haben. sh "Die Goldverschwörung" von Bankier Lips http://www.amazon.de/Die-Gold-Verschw%C3%B6rung-Ferdinand-Lips/dp/3930219549/sr=1-1/qid=1169999308/ref=sr_1_1/028-2329279-5482946?ie=UTF8&s=books
>Es gibt viele gute Aktiengesellschaften im SMI, Sie brauchen sich nicht auf niedrigst verzinsliches Tagesgeld zu beschränken.
>Image Hosted by ImageShack.us
>FdA
Hehe - witzigerweise habe ich das Buch auch schon vor ca. 3 Jahren gelesen. Ich stimme einigen Thesen zu (ausser dass er darin behauptet "Gold wäre gleich Geld".



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