Re: Beitrag zum Regiogeld in der FAZ am Sonntag

Geschrieben von Oldy am 28.01.2007 22:48:00:

>Gerne würde ich einen Leserbrief dazu schreiben, aber langsam stoße ich an meine
>zeitlichen Grenzen: Familie, Firma, Regiogeld, Artikel schreiben für Zeitungen,
>Einladung hier, Einladung da,... etc.
>Außerdem würde die FAZ meinen Brief bestimmt nicht drucken. Da lobe ich mir die
>absolut freie ungekaufte Presse, wie z.B. die "Courage". www.courage-hagen.de
>Ist auch gar nicht unbedingt nötig, daß man dem "Sonntagsökonomen" antwortet,
>denn in 50, 100 oder 200 Jahren werden die Menschen auf unser heutiges Geld- und
>Wirtschaftssystem genauso schauen, wie wir heute auf die Zeit schauen, als die
>Menschen dachten, die Welt wäre eine Scheibe und der Mittelpunkt des Universums.
>Hauptsache, die Sonntagsökonomen fangen vorher nicht an, uns auf Scheiterhaufen
>zu verbrennen! Das wär mir zu heiß!
>Gruß Helmut
Oldy $$$
Ganz richtig, Helmut,
Schreib nicht und sehe die positive Seite. Wenn sie immer betonen, daß alternative Tauschmittel ungefährlich sind, können wir in Ruhe arbeiten und Du tust das ja.
Wir sollten uns beim Sonntagsökonomen dafür bedanken. Und auch bei den vielen
erfolglosen Freigeldiniiativen, die zwar viel Wind machen, aber wirtschaftlich bedeutungslos bleiben.
Solange der Euro im Stagflationsmodus gehalten werden kann und nicht in eine Deflation abrutscht werden auch relativ erfolgreiche Initiativen keine große wirtschaftliche Bedeutung haben und im besten Fall den Teilnehmern etwas zusätzliches Geschäft bringen. Aber bei Deflation des Euro können sie die Rettung für die Teilnehmer werden und dann werden alle Teilnehmer werden wollen.
Es läuft schon ganz richtig und wenn kleine regionale Kreisläufe sich damit gegen globale Monopole halten können, ist das alles, was vorläufig notwendig ist.
Der Rest hängt davon ab, was mit Dollar und Euro passiert.



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