Beratungsstrategie für Kleine Geldbeutel

Geschrieben von rkoenig am 29.01.2007 17:41:00:

>Der erste Schritt, mißrauisch zu sein, der ist wichtig, nur der zweite, einen Berater zu finden, der sein Geld verdienen soll für eine gute Beratung, das gestehe ich denen ohne Neid zu, aber wo sind die?
>Arbeiten die alle so im Stillen, das man sie werder hört noch sieht oder, ein Verdacht der nahe liegt, gibt es sie überhaupt? Ich klage jetzt nicht über Beratung bei Großvermögen, sondern beziehe mich z. b. auf den ernsthaften Klein- und Mittelsparer, der mit Geduld und Spucke sich sein gesamtes Arbeitsleben entlang eine auskömmliche Altersrücklage schaffen will.
>bis denne
>eisenherz
Eine kostenlose Versicherungs-/Finanzberatung kann nichts taugen, da die Berater gezwungen sind Provisionsmaximierung zu betreiben! Der sicherste Weg wäre ein Versicherungsberater, der nach Beratungszeit bezahlt wird. Die empfohlenen Produkte werden dann durch den Kunden direkt geordert. Die vom Anbieter gesparte Provision kann vielleicht in einen Rabatt verhandelt werden. Diese Konstellation muss also nicht mal teurer sein.
Seriöse Kapitalanlageberatung funktioniert eigentlich nur mit einer Gewinnbeteiligung des Vermögensberaters/-Verwalters. Für große Vermögen gibt es die klassischen Vermögensverwalter. Für Kleinsparer gibt es Vermögensverwaltungsfonds. Der Anleger muss dann eigentlich nur entscheiden, ob das Fondsstatut zur eigenen Philosophie passt (z.B. Risiko oder Ethik). Und diese Entscheidung sollte jeder Kapitalanleger treffen können.
Für essentielle Fragen (z.B. sind Immos für mich sinnvoll, brauche ich eine Kapitallebensversicherung oder welche Finanzanlagen gibt es), kann man auch einen Finanzberater (oder Steuerberater) fragen. Das Honorar für die paar Stunden ist auf alle Fälle gut angelegtes Geld. Lieber einmalig 400EUR Beratungshonorar gezahlt, als bei einer Lebensversicherung oder Schrottanleihe auf den Popo gefallen, denn das ist auf jeden Fall teurer! Das Problem ist jedoch, dass die meisten Leute möglichst alles umsonst oder billig haben wollen. Dabei sollte die Konsequenz daraus doch auf der Hand liegen.



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