Beratungsstrategie für Kleine Geldbeutel. Ein kleiner Schritt nach vorn

Geschrieben von prinz_eisenherz am 29.01.2007 23:17:00:

Hallo rkoenig
## Eine kostenlose Versicherungs-/Finanzberatung kann nichts taugen, da die Berater gezwungen sind Provisionsmaximierung zu betreiben! ##
Das ist richtig und habe ich auch so geschrieben, sollte man aber trotzdem immer vor Augen haben und akzeptieren. Seine Kupplung, seine Lenkung am PKW reparieren zu lassen, das hat auch seinen Preis. So sehe ich es für mich persönlich.

## Der sicherste Weg wäre ein Versicherungsberater, der nach Beratungszeit bezahlt wird. ##
Ein Möglichkeit, die die elende Provisionsschinderei etwas eindämmen könnte.

## Für Kleinsparer gibt es Vermögensverwaltungsfonds. ##
So sehe ich das auch, nur holt uns beide hier die gleiche Frage ein, woran erkenne ich einen gut geführten Fond? Ich will es nicht auf die Spitze treiben, denn dann wird es langweilig. Eine gewisse Risikolücke beim Anvertrauen seiner Ersparnisse an eine Fondverwaltung, bei einer sonstigen Finanzberatung, die akzeptiere ich und sollte jeder andere ebenso einkalkulieren.
Nur mal an den letzten Beratungen gemessen, die ich erdulden musste, eine Lebeversicherung steht zu Auszahlung bereit, das war so ätzend, wie selbst ich mit meinem kritischen Halbwissen, die Gebühren- und Provisionsfallenstellerei schnell erkannt habe. Da muss man schon ganz schön gelassen bleiben, um die Vertreter zu Hause, mit ihren dubiosen Rentensparplänen, dem immer alten Wein in neuen Schläuchen, nicht ins Gesicht zu spucken, das treibt mich um.

## Das Honorar für die paar Stunden ist auf alle Fälle gut angelegtes Geld. Lieber einmalig 400EUR Beratungshonorar gezahlt.##
Hallo rkoenig, trotzdem danke für deine Mühe.
Mir kommt es so vor, wie einen guten Arzt zu finden. An der Nasenspitze sieht man den vielen niedergelassenen von denen ihr Können nicht an.
Ich betrachte das Problem aber auch selbstkritisch, wenn ich mir vorstelle, mich in die Materie tiefer einzuarbeiten, was viel Zeit kostet, und dann die Aufgabe selber in die Hand nehme, dann bin ich zweifellos mein eigener Vermögensberater, bin aber trotzdem nicht befreit davon Fehlentscheidungen zu treffen, gerade weil ich es für mich selbst mache. Ich meine, auch die Selbstverwaltung, das kann ein Fehler sein, denn wer glaubt schon, wenn er sich mal bei einem Vortrag hinterher in einem Film gesehen hat, das der da steht und gestikuliert, das derjenige er selber :)) ist. Das innere Bild von seinem Können kann ein sehr gefährliches Trugbild sein.
bis denne
eisenherz



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