Re: Sinkende Reallöhne schon im TV

Geschrieben von Oldy am 29.01.2007 23:53:00:

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>Der Effekt, den du beschreibst, ist aber im Grunde eine weitere Folge dessen, was der vorherige Poster sagte. Man muss einfach nur von den nationalen Grenzen abstrahieren, und eine "Globalwirtschaft" betrachten, nicht eine "Volkswirtschaft". Volkswirtschaftlich gesehen hast du recht, globalwirtschaftlich betrachtet ist eine Verringerung der Löhne in einer Region (sprich: Land) genauso bedingt durch Sättigung der Märkte/stärkere Konkurrenz zu anderen "Ländern" (Regionen). Länder im nationalen Sinn gibt es ja in einer Globalwirtschaft eigentlich nimmer. Globalwirtschaftlich gesehen sucht sich das Finanzkapital immer den Ort, wo es die beste Rendite einfahren kann - nationale Grenzen sind da irrelevant (die sozialen Folgen, die daraus resultieren, sind für Kapitalinteressen absolut zweitrangig).
>Gruß, René
Oldy $$$
Ganz richtig beobachtet, aber wenn man sich von der Globalisierug abseilt kann man die Zinskosten, Transportkosten und Monopolgewnne in den Preisen der Güter einsparen und das sind nach meinen Berechnungen und auch nach denen von Prof. Preparata über 90%. Da kann man regional sehr konkurrensfähig sein und die Monopolisten und Zinsgeier werden Haare lassen müssen.
In so eier Region könnten Produzenten und ihre Mitarbeier ein mehrfaches dessen verdienen was sie jetzt verdienen und hätten Arbeit in Hülle und Fülle.
Sie können ja jeden Preis notfalls um 90% unterbieten.
Schafft erst einmal so eine Region und ihr werdet es sehen. Das Wunder von Wörgl wird sich millionenfach wiederholen.....und es wird nicht wieder gestoppt werden können.



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