Schon wieder eine Nebelkerze

Geschrieben von Geldmagnet am 30.01.2007 06:15:00:

Ich denke der Konkurrenzdruck durch Billiglohnlaender ist nur herbeigeredet und existiert nicht wirklich. Ich bin gerade auf den Philippinen und habe gestern eine Baustelle besichtigt.
Von zehn Arbeitern schauen 5 zu, drei davon halten Werkzeug und einer
oder zwei davon arbeiten, was man als solches auch nicht wirklich bezeichnen kann.
Denn kamen 3 "Spezialisten" eingeflogen, die einen Oelwechsel beim Bagger machen sollten. Die haben an einem Tag gerade mal zu dritt geschafft einen Oelwechsel zu machen und den Dieselfilter zu wechseln.
Dafuer brauche ich alleine 30 Minuten.
Fakt ist: der Deutsche Arbeiter ist schaetzungsweise 20 bis 30 mal so produktiv!
Fuer Kapitalintensive Investitionen ist Deutschland immer noch ein erstklassiger Standort. Ok, Strohkoerbe und Billigschmuck wuerde ich in Deutschland auch nicht herstellen wollen. Wurde das Zeug aber hier vor 30 Jahren hergestellt?
Ich halte die Billiglohndiskussion nur fuer eine weitere Nebelkerze.
In Australien "brummt" die Wirtschaft. Da verdiehnt man mal locker 200 Euro am Tag fuer Arbeiten, fuer die man keine Ausbildung benoetigt. Da scheinen die hohen Loehne ja auch kein Problem zu sein.
Anstelle dessen wird Deutschland mit Auslaendern geflutet um weiter auf die Loehne zu druecken. Was wir dringend benoetigen ist ein Auslaender Rueckfuehrungsgesetz und eine Politik die dem Deutschen Volk diehnt.
gruss
GM

>Ich sehe das anders. Die Wirtschaft besonders die deutsche steht unter zu großem Konkurrenzdruck aus sogenannten Billiglohnländern. Die Arbeitsplätze mit hohem Einkommen sind heute nur noch Kostenfaktoren und werden ganz verschwinden. Was bleibt ist eine Wirtschaft in der man von "Dienstleistungen" oder anders gesagt vom Haare schneiden und Schuhe putzen lebt. Besonders bitter ist es wie jetzt wo die Aktien auch nicht mehr steigen und auch "Dienstleistungen" nicht mehr weiterhelfen.



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