Re: AW: FdA - Sind BWA und GuV heute noch sauber?

Geschrieben von Francisco d-Anconia am 30.01.2007 23:38:00:

>>>Ach Mr. Oldy machen Sie doch eine fundierte betribswirtschaftliche Auswertung (BWA) z. B. in den Branchen Automobile, Telekommunikation, Einzelhandel, Eisen und Stahl, Chemie, Elektro und legen Sie dar, wie die NUR DREI von Ihnen genannten Positionen a) Zinskosten, b) Transportkosten und c) Gewinne 90 % (!!!) der GuV ausmachen.
>>> Eine geraffte, aber realistische GuV an Hand von Aktiengesellschaften im DAX und EuroSTOXX 50 (oder DJIA oder S & P 500) genügt. Die Guv dieser AGs sind unter Investor Relations auf deren Hompages im Internet zugänglich. Sie sprechen ja von MONOPOLgewinnwen, also müssen Sie Ihre Berechnungen an Hand der großen Gesellschaften machen.
>>>>Auf Ihre BWA bin ich sehr neugierig. Sollten Sie das nachvollziehbar können, bin ich gerne bereit, meinen Beruf an den Nagel zu hängen und Ihre genialen Berechnungen den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Fakultäten an den renommiertesten Universitäten der Welt zu übersenden.
>>>>FdA
>>>@onlineagain@
>>>Guten Tag FdA,
>>>bemerkenswert, das was ich von Ihnen lese!
>>>Manchmal denke ich aber bei mir, Sie denken auch SIE sind der KÄS und von was träumen Sie nachts?
>>>Sollte die Geldwirtschaft Ihr tägliches Umfeld sein, dann ist ist es nicht verwunderlich wie Sie mit Fachausdrücken um sich schmeissen. Das erinnert mich so an einen Menschen der zuerst auf Kosten der Bevölkerung studiert hat und dann das du_mme Fussvolk abkanzelt.
>>>Eine BWA mancher Unternehmen könnte schon sein, dass der Kostenfaktor ZINS bereits 90% der Gewinne ausmacht?-Siehe Unternehmen BRDDR!-
>>>Bei einer Regionalwirtschaft die den Gogo tangiert sind solche BWA nicht unbedingt erforderlich wie Sie es fordern und ich mache mir so meine Gedanken ob selbst solche althergebrachten BWA und GuV überhaupt noch Sinn machen in solch einem korrupierten Staat.
>>>Egal was Sie von Beruf sind, den Taktstock können Sie meiner Meinung nach nicht schwingen mit dem Musik gemacht wird! Der Oldy bedarf bestimmt nicht Ihrer Hilfe um geniale Berechnungen den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Fakultäten an den renommiertesten Universitäten der Welt zu übersenden.
>>>Hängen Sie bitte Ihren Beruf nicht an den Nagel, denn dann hätte das Land noch einen Arbeitslosen mehr der zu versorgen wäre von all denen die sich heute noch REDLICH mühen mit ihrer Hände Arbeit Geld zu verdienen!!!
>>>Auch wenn ich nicht soooo (ein)gebildet bin wie Sie, so getraue ich mich doch Ihnen das zu sagen und hoffe, dass Sie mal nachdenken darüber wer Sie waren bevor Sie unter die Gebildeten gingen und schon verläuft eventuell ein Meinungsaustausch von Mensch zu Mensch.
>>>@onlineagain@
>>llllllllllllllllllllllllll
>>
>>Was stellen Sie da für eine eigenartige Frage und reden dann um den heißen Brei herum.
>>Es gibt Rechnungslegungsvorschriften nach HGB oder internationale Rechnungslegung nach IFRS oder GAAP. Es gibt Bewertungsspielräume, weshald der cash flow für eine Aktienbewertung zweckmäßiger ist. Für zwei Positionen von Oldy a) Zinskosten und b) Transportkosten gibt es in keiner Rechnungslegungsvorschrift einen Bewertungsspielraum, da werden die effektiven Kosten periodengerecht erfaßt. Der Gewinn kann durch die Afa natürlich beeinflußt werden.
>>Sie werden auf der ganzen Welt keinen Wirtschaftsprüfer finden, der den von Oldy geposteten Unsinn mit den 90 % zertifizieren könnte. OLdy weiß das vermutlich selber, er versucht nur mit "gezinkten Karten" neue Argumente für das sinnlose Greigeld zu finden.
>>Die jährlichen Zinskosten aufs Fremdkapital liegen bei den meisten Unternehmen heutzutage weit unter 10 % - eher bei 7 %. Wenn Sie eine ordentliche Eigenkapitalrentabilität von 15 % ansetzen, dann muß Ihnen klar sein, daß die Fremdkapitalkosten langfristig immer unter der Eigenkapitalrentabilität liegen müssen, sonst wird kein Unternehmen fortgeführt.
>>Ich weiß zwar wo ich Betriebs- und Volkswirtschaft studiert habe und meine beiden Diplome her habe und ich komme als renommierter Unternehmensberater damit seit Jahrzehnten gut zu Rande, ich weiß aber nicht, wo Sie Ihre eigenartigen Weisheiten her haben.
>>Wundern Sie sich nicht, daß ich in diesem Zusammenghang etwas schärfer schreibe, aber wenn solch betriebswirtschaftlicher Nons_ense (incl. Oldys Aussagen) gepostet wird, dann kann man einfach nicht anders, als so zu reagieren.
>>FdA
>
>Da sist richtig, ich stimme ihnen zu. Allerdings habe ich auch schon erwähnt dass man auch die Steuern und Abgaben, sowie sonstige institutionellen Kosten aus gesundem Menschenverstand unter Zinskosten rechnen kann, auch wenn dies bilanzechnisch natürlich nicht getan wird. Denn der Staat hat durch das enorme Staatsdefizit hohe Zinszahlungen zu leisten. Und um dies tu zu können, lässt er sich allerlei einfallen, von der Ökosteuer und Stromsteuer (findet sich in der Bilanz unter anderen Posten wieder) bis zu den Lohnnebenkosten, der Umsatzsteuer (führt möglicherweise zu rückgängigen Absatzzahlen durch die Weitergabe und berüht somit die Umsatzerlöse), der Körperschaftssteuer und Einkommenssteuer, der Abgeltungssteuer (Stichwort Zinseinnahmen) und zahllosen Abgaben für Grund und Boden, Gewerbesteuer usw. wieder. Eine alleinige Betrachtung der Position Zinsaufwendungen greift also zu kurz um tatsächlich die Auswirkungen der Monopole auf die Unternehmensfinanzen beschreiben zu können. Freilich kommt man nicht auch 90% in der Summe und auch nicht in die Nähe davon, wie Oldy fröhlich weiterbehauptet ohne es zu begründen können.
>MFG Basti

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Gut so, aber so wird es betriebswirtschaftlich nicht betrachtet. Die betriblichen Steuern gehen einfach zu 100 % in die GuV ein.
Wenn man so eine theortetische Aufteilung will und mit 40 % GewSt + KöSt rechnet und davon ausgeht, daß unser Staat 25 % der Steuereinahmen als Zinsen ausgibt, dann kommen zu den echten rd. ca. 7 % Zinsen noch kalkulatorische externe mit plus 10 % hinzu. Dann sind wir bei ca. 17 % . Transportkosten sind je nach Branche in völlig unterschiedlicher Höhhe in der GuV und lassen sich logistisch in einer arbeitsteilgen Welt nicht vermeiden.
Oldy - soweit ich ihn kenne - geht es mit seinen unbegründbaren 90 % allein darum Freigeld zu propagieren. Dieses Freigeld kann jedoch in bezug auf die Staatsverschuldung NICHTS bewirken und in bezug auf das Fremdkapital auch NICHTS. Und wenn man die Fremdkapitalquote senken will und durch Eigenkaptal ersetzt, dann werden Produkte und Dienstleistungen nur teurer, das EK teurer ist als FK.
FdA



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