Re: Gold-Spot 666$

Geschrieben von Oldy am 11.02.2007 13:21:00:

>>>Aktien korrelieren derweil mit dem Goldpreis!
>>>So sieht keine Deflation aus - ganz im Gegenteil, hier sucht Kapital eindeutig Schutz vor Abwertung!
>>Entschuldigung, aber du gehst hier von einem Irrtum aus. Wenn Geldkapital Gefahr läuft abgewertet zu werden, dann deutet das nicht auf Inflation, sondern auf Deflation hin. Es sind hier Ansprüche auf Geld, die vor Abwertung (bzw. "Wertloswerdung") geschützt werden sollen und nicht Geld selbst. Geld und Geldguthaben sind eben nicht gleichzusetzen.
>>Die Insolvenzen steigen und die Gläubiger haben deshalb Angst, dass ihre Ansprüche auf (das seltene) Geld nicht mehr einlösbar sein könnten. Das hat nichts mit dem Goldpreis zu tun. Gold ist Schnee von gestern, ein Relikt aus dem Mittelalter.
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>Herr Raptis, wie kommen Sie denn auf die Idee, daß M1 also Banknoten und Giralgeld nicht der gleichen Entwertungsrate, gemessen am CPI unterliegen?
Oldy $$$
Wie ich es sehe, vergleicht Raptis hier Geld und Geldguthaben und nicht die als Geld verwendeten Teile von M1. Er sagt nur aus, daß Geldguthaben leichter wertlos werden können und nicht, daß Geld und Geldguthaben verschiedene Werte haben. Geldguthaben werden in Geldwerten ausgedrückt und das sind die gleichen Zahlen.
Das ist es ja, was niemand verstehen will. Nämlich, daß es viel zu viel solcher Geldwerte gibt im Vergleich zu den verfügbaren wertgebenden Waren, Sie sind daher wertlos und das stellt sich heraus, wenn damit etwas in größerem Ausmaß gekauft wird. Guthaben also aufgelöst werden.
Die Sache funktioniert nur so lange als gleich viel Geld laufend auf Konten stillgelegt wird, als abgehoben wird.



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