Gut erklärt

Geschrieben von G.Hannich am 11.02.2007 15:09:00:

>>Aktien korrelieren derweil mit dem Goldpreis!
>>So sieht keine Deflation aus - ganz im Gegenteil, hier sucht Kapital eindeutig Schutz vor Abwertung!
>Entschuldigung, aber du gehst hier von einem Irrtum aus. Wenn Geldkapital Gefahr läuft abgewertet zu werden, dann deutet das nicht auf Inflation, sondern auf Deflation hin. Es sind hier Ansprüche auf Geld, die vor Abwertung (bzw. "Wertloswerdung") geschützt werden sollen und nicht Geld selbst. Geld und Geldguthaben sind eben nicht gleichzusetzen.
>Die Insolvenzen steigen und die Gläubiger haben deshalb Angst, dass ihre Ansprüche auf (das seltene) Geld nicht mehr einlösbar sein könnten. Das hat nichts mit dem Goldpreis zu tun. Gold ist Schnee von gestern, ein Relikt aus dem Mittelalter.
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Danke, gut erklärt.
DEr verbreitete Irrtum ist, daß Geld und Geldguthaben immer zusammengeworfen werden.
Geld ist ausschließlich die Zentralbankgeldmenge - Geldguthaben können alles mögliche als Zahl im Computer sein, jedoch ohne Rechtsanspruch wie es das Zentralbankgeld hat, das alleine richtiges Geld ist.
Ich kann in meinen Copmuter auch die zahl 1.000.000 tippen und nun behaupten dies wäre Geld - ebenso können das Banken oder Unternehmen machen - ohne jedoch wirklich gEld damit zu "schöpfen" - deshalb gibt es auch keine Grialgeldschöpfung von Geschäftsbanken.
Was passiert im Crash?
Da werden die Geldforderungen kritisch und alles fällt auf das zentralbankgeld zurück - Folge: Deises wird aufgewertet, Deflation.
Deshalb kann ein cRash niemals inflationär sein - erst nach einer längeren Phase, meist im Krieg, kann daraus eine Inflation entstehen.
Zudem deuten die sehr niedrigen Zinsen heute sehr deutlich auf Deflation hin.



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