Re: Bitte meine Frage beantworten. Danke!

Geschrieben von Gastronom am 11.02.2007 21:25:00:

Hallo Hr. Francisco,
wir sollten explizit auf den Zusammenhang zwischen Wertschöpfung und Wohlstand und somit indirekt Werthaltigkeit von Zahlungsmitteln hinweisen. Selbstverständlich ist es bei bankrotten Währungen völlig egal, ob man diese in bar besitzt oder auf dem Bankkonto. Das Bargeld hat den Vorteil, dass es nicht auf die Einlagensicherung angewiesen ist.
Gerade in solchen Fällen sind Aktien von Substanzwerten, noch besser von Monopolisten, in einer wesentlich vorteilhafteren Position, da sie im wesentlichen unabhängig von Währungssystemen und deren Krisen agieren und ihr Schicksal selbstbestimmend in die Hand nehmen. Marode Wirtschaften und Währungssysteme zeichnen sich vordergründig auch immer durch die völlige Absenz von solchen erstklassigen Unternehmen (mit Rechtssicherheit für den Aktienbesitzer selbstverständlich) aus. Argentinien ist hier ein klassisches Beispiel, jedoch mitnichten ein Einzelfall. Die Abwertung des Yen ist auch so zu sehen; ausser Toyota kenne ich nicht viele japanische Unternehmen, die auf dem Weltmarkt noch eine führende Rolle spielen (Monopolstellungen auf dem eigenen Markt ist zu wenig).
Gastronom

>>>Darüberhinaus: Wenn Sie auf die maroden Argentinienanleihen (vor denen ich 5 Jahre vor der Pleite gewarnt habe) anspielen: Die Ausgabe von Anleihen ist keine Geldschöpfung durch Geschäftsbanken, auch nicht durch den Staat, da ja die Anleihen (wenn sie nicht mit Kredit erworben werden), mit vorhandenem Geld bezahlt werden, oftmals auch durch ausländische Gläubiger!
>>Nein, die meinte ich nicht.
>
>lllllllllllllllllllllllll
>Smile* - Sie meinen die Geldbesitzer in Argentinien wären mit argentinischen Pesos in Form von Banknoten wesentlich besser dran gewesen als mit Giralgeld?
>FdA



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