Ja, dem ist so ...

Geschrieben von Frank am 11.02.2007 23:26:00:

dem möchte ich noch einen Link hinzufügen - besonders auffällig ist in der deutschen UND englischen Lautsprache die Verwendung des "Schwa" "ə" auf unbetonten Silben Beispiel für ein deutsches Schwa: dt. Falle [ˈfalə]
http://de.wikipedia.org/wiki/Schwa
Auch mit den anderen Lauten der englischen Sprache hat man als Deutscher kein Problem. Einzig das altgermanische "th" macht einigen zu schaffen.
Es ist für Deutschsprachige nunmal sehr leicht, Englisch zu erlernen. Man spricht eben nicht zufällig vom angelsächischen bzw. anglosaxon Sprachraum. Das Englische stammt eben eigentlich von den Angeln und Sachsen, beides germanische Stämme die in - na wo wohl - in Norddeutschland /Schleswig Holstein wohnten und dann nach England übersetzten.
In "Englisch" versteckt sich das Wort "Angli" für die Angeln.
Dass sich im englischen Vokabular zahlreiches Vokabular aus dem Französichen und Lateinischen (und auch Skandinavischen) findet, ändert aber nichts an der germanischen Grammatik.
Die Flexion (Wortbeugung) in der englischen Grammatik hat sich im Laufe der Zeit auch sehr vereinfacht und ist nun wesentlich einfacher als in Deutsch.
Deshalb ist es auch so einfach für Deutschsprachige Englisch zu sprechen.
Die Grammatik ist im Prinzip gleich aufgebaut wie im Deutschen - nur um ein Vieles einfacher. Dass dabei jede Sprache seine eigenen Wortphrasen benutzt, ist wieder eine andere Sache und nur natürlich.
Deshalb behaupte ich:
Die leichteste Fremdsprache für Deutschsprachige ist nun mal Englisch (Niederländisch mal ausgenommen, ein Kollege lernte Niederländisch in 2 Monaten, was nur normal und eigentlich gar nicht besonders schnell ist).
Es gibt nämlich nur 3 westgermanische Sprachen - Deutsch, Englisch und Niederländisch. Da ist Englisch sozusagen unser nächster Bruder.
Das erklärt vielleicht auch den Hype um die englische Sprache im deutschen Sprachraum.
Schwedisch als nordgermanische Sprache hingegen ist für Deutschsprachige schon wieder schwieriger zu erlernen als Englisch - besonders was die Grammatik betrifft.
Auch wenn immer wieder über England und die USA geschimpft wird - Deutschsprachige sollten froh sein, dass zur Zeit Englisch die Weltsprache ist. Zwar wäre es auch interessant , Französisch, Russisch etc. zu lernen - aber bei weitem nicht so einfach wie Englisch!
p.s. Als Engländer Deutsch lernen zu müssen, ist natürlich nicht so toll - aufgrund der zahlreichen Wortbeugungen (Flexionen) und Artikel (der, die, das) im Deutschen.
p.p.s. in einigen Alpentälern hat sich teils noch ein "uriger" Dialekt erhalten - bei manchen von diesen Dialekten stößt man auf "englische" Wörter - die klingen nämlich im Original wirklich so - wie z. B. der Artikel "a" in "a house" - "a Haus"; "a mouse" - "a Maus"; "an apple" - "an äpfel"; niederländisch: "draien" - "draiə (drehen)"; "maien" - "maiə" (mähen)



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