Re: Problemlösung / Immerhin ein Ansatz

Geschrieben von Hardy, der Student am 16.02.2007 12:15:00:

Bei meinem Minibeispiel habe ich mit den 10.000 nur die Lohnkosten vorfinanziert. Meine AN habe Dinge produziert, die zeitnah verkauft wurden.
Als Gewinn blieben mir z.B. 1.000, die ich für meinen eigenen Lebensunterhalt verwenden muß, bzw. verwendet habe.

>>Noch am selben Tag muß ich leider meine Angestellten entlassen. :-(
>Weshalb? Wenn erneute Darlehen nötig sind, wird Du sicherlich Darlehensgeber finden, denn es gibt mehr als eine Person in der Welt, die Gold verleihen möchte.
Scheint mir recht fraglich, ob das immer klappt.

>>Ok, vielleicht etwas konstruiert der Fall, aber siehst Du, wo hier schon wieder Fallen lauern?
>Wo lauern dort Fallen?
Die Anschlußfinanzierung steht auf wackeligen Füßen.
Ein ZB-Modell kann immer finanzieren (nach bestimmten Regeln), bei Deinem Modell bin ich auf erfolgreiche Rheingolder angewiesen, die bereit sind, Darlehen zu gewähren.

>>Es ist nicht so, daß ich laufend mutwillig die Haare in der Suppe suche. Mir wäre es sehr recht, wenn keine Haare vorhanden wären, das kannst Du mir glauben.
>Was, wenn die Haare in der Suppe fehlen?
Das wäre prima!
Ich komme Dir entgegen: Mit Leuten, die zu der Sache stehen, kann man einiges auf die Beine stellen. (Besicherungsproblematik mal außen vor gelassen.)
Man muß sich aber im Klaren sein, daß dabei so etwas wie ein Staat im Staate entsteht.
Wie gedenken die Rheingolder mit Teilnehmern zu verfahren, die erfolglos bleiben? Werden die fallengelassen?
In einem auf Konkurrenz basierendem System werden immer auch Verlierer auf der Bühne erscheinen.
Ich selbst war in den 70er Jahren so etwas wie ein "Sozialamt" in einer tauschreisähnlichen Truppe. (Nur in recht kleinem Umfang.)

>>Solch eine Wirtschaft hat aber auch nicht den Hauch einer Chance, gegen eine ZB-Wirtschaft (incl. Zwangsabgabenforderung des Staates).
>Welche Wirtschaft meinst Du?
Ich meine eine Gogo-Wirtschaft im Vergleich zur heutigen Euro-Wirtschaft.
Unsere lieben (konsumgeilen) Mitmenschen sind leider nicht so, wie man sie vielleicht gerne hätte. :-(

Lieben Gruß
Hardy



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