NICHTS ZAHLEN!

Geschrieben von Berzerker am 18.02.2007 01:41:00:

Diese Masche ist nur Abzocke ohne echtes Drohpotenzial.
Genaugenommen bewegen sich die Abzocker in einer (internet-)rechtlichen Grauzone (zumal der Firmensitz meist England ist, wegen "1Pfund-Briefkastenfirma"), daher kann man die nicht so ohne weiteres verklagen. Es geht sicherlich schon irgendwie, aber das ist aufwändig - und für die meisten einfach nicht die Mühe wert.
Sicher ist nur eines: Das Geld einklagen werden die nie können. Mir ist auch kein so Fall bekannt, in dem es gelungen wäre, außer das Opfer stellt sich dämlich an. Die "gespeicherten Daten" (IP adresse etc.) dienen nur zur Einschüchterung!
Folgendes ist zu berücksichtigen (grob, umgangssprachlich)
1. Die Dienstleistung ist in der Regel mangelhaft (zumindest bei lebensprognose, dort wird per Zufallsgenerator ein Alter bestimmt!), also entspricht nicht einmal ansatzweise dem zugesprochenem (und beworbenem) Qualitätsstandard. (von wegen "wissenschaftlich geprüft")
Das bedeutet, daß der Dienstleistner nur sehr unzureichend seinem Angebot nachkommt. Für "fehlerhafte Ware" muß man nicht zahlen.
2. Wuchergesetz.
3. Jedes fernmündliche Geschäft muß bestätigt werden, es geht hier um den Eindeutigkeitsnachweis (Mißverständnisse etc.). Siehe Bestätigungsanruf bei Telefonlotterien etc.. Oder hier: Bestätigungsmail. Diese hast Du aber nicht aktiviert, also nicht Dein Konto freigeschalten, von daher ist gar nichts zu befürchten. Selbst wenn, siehe 1. und folgend:
4. Bei kostenpflichtigen Angeboten muß immer klar und deutlich gemacht sein, daß es sich auch um ein solches handelt. Dies ist bei solchen Seiten kaum bis gar nicht der Fall. (klar: Sonst würden die ja acuh gar nichts verdienen, es geht schließlich um reinen Betrug, wenn auch einem Schelmischen, also eine Art sympathischer Betrug, bei dem die "Zombies" vorgeführt werden -> Analog zu "ich bin doch nicht blöd!" bei Media Markt).
Es steht meist unten vesrteckt und UNÜBLICH bei den Datenschutzerklärungen, die sich eh niemand ganz durchliest. zudem sieht man den betrag meist bei 1024x768 Auflösung nicht. etc etc
Da muß man dann vor Gericht (rein hypotethisch, soweit wird es nie kommen!) eben gut argumentieren, was aber in anbetracht der erheblichen Mängel solcher Dienstleistungsangebote nicht schwierig ist.
Es gibt noch mehr, aber das reicht eigentlich schon. :-)

Grüße



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