Augenwischerei

Geschrieben von G.Hannich am 18.02.2007 10:08:00:

>Mit dieser Methode sind die Banken so reich geworden und konnten sogar meistens auch faule Schulden verkraften. Nur derzeit wird es etwas knapp für sie, weil es praktisch fast nur noch faule Schulden gibt.
>Besonders in der USA. Deshalb investiert ja Peter X dort weder für sich, noch für seine Mandanten. Er ist ein Investor, der sehr auf Sicherheit bedacht ist und war damit recht erfolgreich. Wie er mir schrieb, wird er bald aussteigen und erst im Oktober wieder investieren. Er hofft, daß dann ein Aufschwung möglich ist.
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Hallo,
die Frage ist nur nach den Beweisen dafür.
Peterx behauptet, man könne in Bilanzen sehen, daß Banken mehr Kredite ausgeben, als sie an Einlagen hereinbekämen - mir ist jedoch noch keine einzige Bankenbilanz untergekommen die das stützen würde.
Helmut Creutz stellt das ebenfalls berechtigterweise in Frage. Silvio Gesell hat das ebenfalls bereits vor 90 Jahren gut erklärt und den Humbug entlarvt.
Warum buhlen denn die Banken so scharf um die Einleger?
Warum verfolgen sie jeden strikt der seine schulden nicht zurückzahlen will?
- Wenn es doch so einfach ist einfach selber Geld zu "schöpfen"?
Ich denke hier werden reine Buchungsvorgänge mit dem verwechselt, was wirkliches Geld ist. Ich kann in meinem Computer auch Millionenbeträge hin und herbuchen - ohne jedoch dadurch Millionär zu werden.
Oder anderes einfaches Beispiel: Man hat 1000l Milch. Nun bezhalt der Milchbesitzer mit einem Zettel auf dem steht: "Der Besitzer dieses Zettels bekommt von mir 1000l Milch" - Dieser Zettel wandert nun durch etlche Hände, wobei am Ende plötzlich Guthaben auf 1 Mio. Liter Milche Schulden auf 1 Mio. Liter Milch gegenüberstehen.
Sind nun plötzlich aus 1000l Milch eine Mio. geworden - oder gibt es immer noch nur 100l Milch?
Hier wird doch offensichtlich augenwischerei betrieben!



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