Re: Was ist Geld? Versuch einer Definition. / Giganten der VWL

Geschrieben von Hardy, der Student am 18.02.2007 11:45:00:

Hi Peter!
>Geld hat 3 Funktionen: Tauschmittelfunktion, Wertaufbewahrungsfunktion, Rechenfunktion.
>Aber Zahlungsmittel ist Geld nur geworden, weil es Tauschmittel ist (Mises, S. 44).
Das ist einer der Giganten der VWL, oder?
Da hat er ja gigantisch danebengegriffen. ;)
First we take Manhatten: Erst kommt die Abgabenforderung
Then we take Berlin: Dann geht es ans Zahlen!
Und genau dazu (!), zum Zahlen, benötigt man ein Zahlungsmittel.

Habe ich das als Abgabenforderung von mir Geforderte nicht, dann muß ich zusehen, daß ich es mir "besorge", z.B. ertausche.
Ertauschen kann ich es mir natürlich erst, nachdem es ein anderer schon hat.
Wer hat's denn am Anfang, wo kümmts denn her, das Objekt der Begierde?
Selbst herstellen darf ich das heutige Abgabengut leider nicht. ;)
Was denkst denn Du, wer der ZB (und auch den Banken) die Kundschaft zutreibt?
Warum stehen bei der ZB die Kunden Schlange und der arme Oldy muß kämpfen, kämpfen, kämpfen?

>Das was die Rechtsordnung unter Geld versteht, ist eben nicht das allgemeine Tauschmittel, sondern das gesetzliche Zahlungsmittel. Es konnte gar nicht Aufgabe der Gesetzgebung oder der Rechtswissenschaft sein, den ökonomischen Begriff des Geldes zu definieren (Mises, S. 44, 45).
Na ja, eben drum, ich hab' mir erlaubt, einen zitierten Satz zu fetten. ;)
Geld = GZ
Sach ich doch!
Wenn der Gigant der VWL gern' was anderes definieren möchte, nur zu.
Wenn's ihm Spaß macht.
Ökonomischer Begriff des Geldes? Darf's auch noch ein psychologischer, ein ingenieurmäßiger, ein medizinischer Begriff des Geldes sein?
Wer will noch mal, wer hat noch nicht.
Icke hab' noch 'ne Geldforderung an Luise Müller. Ich schlage vor, diese Forderung erfassen wir in M 93.
Einverstanden. :))
Lieben Gruß und schönen Sonntag!
Hardy



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