Re: Was ist Geld? Versuch einer Definition. / Giganten der VWL

Geschrieben von M.Raptis am 18.02.2007 13:42:00:

>Sie stellen schon wieder auf den juristischen Begriff des Geldes als GZ ab. Sie wollen nur den ökonomischen Inhalt nicht akzeptieren und kommen dann zu falschen Schlüssen.
Ich bin der Ansicht, dass der juristische Begriff des Geldes (Zahlungsmittel) der inhaltlich richtige ist. Im übrigen entspricht der juristische Geldbegriff auch der ökonomischen Praxis. Er entspricht lediglich nicht der ökonomischen Theorie der heute herrschenden Meinung. Es verhält sich beim Begriff Geld ähnlich wie beim Begriff Eigentum. Wikipedia zu "Eigentum": "Eigentum und Besitz werden sprachlich oft gleichgesetzt, sind jedoch im juristischen und ökonomischen Kontext streng von einander zu unterscheiden. So kann ein Gegenstand sich vorübergehend oder auf Dauer im Besitz einer anderen Person als des Eigentümers befinden (zum Beispiel bei einer Mietwohnung). Daneben wird der Begriff des Eigentums umgangssprachlich auch für das Objekt des Eigentums verwendet ("Das ist mein Eigentum.")."
Mit Verlaub, Sie werten den Begriff des Geldes "laienhaft" genauso wie andere Menschen den Begriff "Eigentum" laienhaft bewerten. Geld kann sich vorübergehend im Besitz einer anderen Person als des Eigentümers befinden, dann hat der Geldeigentümer eine Geldforderung gegen den Geldbesitzer, aber keinen Geldbesitz.
MfG - M.Raptis



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