Re: Gilt aber noch nicht für Schweizer Kantonalbanken

Geschrieben von Kruemel der Barbar am 20.02.2007 21:29:00:

Das wäre schön, wenn wir immer eine tatsächliche Deckung der Gelder durch die Wirtschaftsleistung hätten. Und genau das ist nicht der Fall. Es existiert doch wohl zweifelsohne dank der wunderbaren Geldvermehrung (oder genauer Versprechen auf Geld) an der Börse und den Devisenmärkten (oder in manchen Situationen und Staaten auch durch unkontrolliertes Drucken von Banknoten) ein Geldüberhang, ein Überguthaben. Und so frei in den Raum gesprochen, ist es immer schön, wenn man auf eine Rücklage eines Dritten wie den reichen Erbonkel aus Amerika als Sicherheit verweist! :-)


Fehler gefunden.
Sehr wohl sind alle Guthaben einmal aus Einnahmen durch echte Wirtschaftsleistung entstanden. Ob diese Leistung von einem selbst erbracht wurd, oder ob man sie aht erbringen und sich über Zinsen "schenken" lassen, ist dabei egal.
Alles Geld daß i die Spekulation wie Börse abfliegt kommt ursprünglich als Einnahme aus der reellen Wirtschaft.
Der Gedankenfehler wird wohl sein, daß du diese herkunft der Spekulationsgelder nicht siehst, da du leider der Annahme bist, daß an der Börse geldvermekhrung (oder Anspruchsvermehrung) stattfindet. Tut esnicht.
An der Börse wird kein Gld vermehrt, und auch keines vernichtet. Es wird nur hin und hergeschoben. Das was der eine verliet gewinnt der andere, das was der andere Gewinnt verliert der eine... da wird nicht ein Euro, nicht ein ollar vernichtet oder vermehrt (da dort ja keine reellen Werte entstehen, wie in der Realwirtschaft), sondern da gehört nur das geld jemand anderem. Die Verlute der Bürger beim Börsenchrash war auch keine Geldvernichtung... Das geld gehört jetzt nur anderen.
Daran kann man auch nichts ändern, indem man meine Aussagen einfach als "den Ausführugnen der Budnesbank in etwa gleich" behauptet. Ich sage sicherlich nicht das gleiche wie die Bundesbank, und das kansnte dir hier nicht eifnach so daherbehaupten. Auch wenn dir das vielleicht gefallen würde. Aber grundsätzlich widerspreche ich der Bundesbank.
Ich steh eh auf dem Standüpunkt daß de ganze Buchgeldschöpfungsgeschichte die da erzählt wird von ganz anderen Zusammenhängen ablenken soll...

Die Zentralbanken haben nämlich (so in der Zeit als auch Keynes ausprobiert wurde) immer zu viel Bargeld ehrausgegeben und sich irgendwann tatsächlich gewundert, warum es ständig eine schleichende Inflation gibt. Die konnten sich das nicht richtig erklären, da gabs damals wohl hitzige Diskussionen darüber. Die sind einfach nicht auf den Trichter gekommen, daß sie selber die Inflation verursachen und erdachten sich dann die Theorie, daß da wohl eidneutig irgendein Dritter unkontrolliert Geld schöpfe, und das könne ja wohl nur so sein. Und so wurde die Theorie der Geldschöpfung der gesch#fsbanken geboren. So kam das damals überhaupt auf. In diesem Kontext.
Ne Verzweiflungstheorie, mehr nich. Und dann führte man die Mindestreserve schnell ein, um zu versuchen durch das Stilllegen eines Teils der umlaufenden Gelder die Inflation eindämmen zu können.
So doof sind die gewesen, jawohl. Und da war die Budnesbank eine von denen, die damals ausländische Devisen ohne Rücksicht auf die geldmenge immer ohne Begrenzungen in inländische DM umgetauscht haben (was bedeudete daß sich die DM-Geldmene ausweitete) und haben sich dann gewundert, warum sie dauernd Inflation haben.
Und da man die fehler ja lieber woanders sucht, war da einzig logishe daß sie akzeptieen wollten die idee, daß da ja wohl ein Dritter mit unkontrollierter Schöpfung dahinter stecken müsse.
Die Geldschöpfungstheorie war geboren. Die hat man tatsächlich nicht "herausgefunen" durch beobachtung, sondern die ist in den Köpfen entstanden und wird den Banken seit jeher angedichtet, und zwar von en obersten Wirtschaftsinstituten...
Ist ja auch bequemer anstat einfach mal eigene Fehler einzusehen.



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