Re: Widerlegung des Buba-Beispiels zum Th. "Giralgeldschöpf." @ Oldy @ Francisco

Geschrieben von Peter X am 20.02.2007 21:41:00:

>>.................................
>>@ Peter_X
>>Sie sind amtlich lizenzierter Wp-Banker, werden aber sicherlich aus Ihrer Berufserfahrung meinen Darlegungen zustimmen können. Sollten Sie einen Fehler erkennen, bitte korrigieren - Hoffentlich lesen Sie das!
>>FdA
>Oldy $$$
>Ich wurde zwar nicht gefragt, aber diesmal kann ich dem Beitrag auch nur zustimmen. Ich bin da extrem tolerant, nur wenn es um Kritik an Freigeld aus Unverständnis geht, werde ich etwas sauer. Ich bezweifle aber keineswegs Erkenntnisse mancher über das heutige System. Ich kenne es ja und habe in ihm mehr als gut überlebt.
>Seit 26 Jahren rühre ich keinen Finger, um recht gut zu leben. Wer von euch Zinssklaven kann das wohl sonst? Und ich begann mit Null und schaffte das in sieben Jahren. Macht mir das erst einmal nach und dann reden wir weiter.

mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm
@ Oldy
Lieber Hans
Du warst bisher der Einzige, der es in brillanter Kürze auf den Punkt gebracht hast, indem Du mit Deinen fundierten Kenntnissen in die Historie eingestiegen bist und ohne Widerlegungsmöglichkeit einiger Du_mmschwätzer hier im Forum dargelegt hast, daß Fractional Reserve Banking (Geldschöpfung in bestimmtem Rahmen) zuerst durch Goldschmiede erfunden wurde, indem sie für ein und denselben Goldbestand mehrfach Noten (multiple Geldschöpung) ausgegeben haben und daher de facto den Goldbestand juristisch mehrfach "verliehen" haben. - Gratulation!
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@ Francisco
Sie haben es ohne Fehler nicht in Kürze wie Oldy, aber ausführlich dargelegt, wodurch und in welchem Umfange Geschäftsbanken Geld schöpfen können. Die Buchungsbeispiele sind unwiderlegbar, sie entsprechen den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung nach den gesetzlichen Bestimmungen und den Richtlinien des Instituts der Wirtschaftsprüfer und finden so ihren Niederschlag in allen Bilanzen deutscher Banken (und derjenigen Banken international die zum System der BIZ gehören).
Ihre Buchungsbeispiel stammen von Prof. Dr. H.-J. Jarchow, einem der brillantesten Experten der Geldtheorie.
Wer sich vertiefte Kenntnisse über das Thema "Geldschöpfung durch die Geschäftsbanken" im Rahmen des Fractional Reserve Banking aneignen möchte, dem empfehle ich folgende Literatur der bekanntesten Professoren auf diesem Gebiet:
M. Borchert, Geld und Kredit. Einführung in die Geldtheorie und Geldpolitik
H.-D. Deppe, Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Geldwirtschaft d. 1
W. Ehrlicher, Geldtheorie und Geldpolitik III: Geldtheorie in Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft (HsWW)
W. Fuhrmann, Geld und Kredit. Prinzipien monetärer Makroökonomie
O. Issing, Einführung in die Geldtheorie.
D. Kath, Geld und Kredit in Vahlens Kompendium der Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik Bd. 1
C. Köhler, Geldwirtschaft. 1. Bd. Geldpolitik und Kreditpolitik
R. Richter, Geldtheorie - Vorlesung auf der Grundlage der allgemeinen Gleichgewichtstheorie und der Institutionenökonomik
E. Schneider, Einführung in die Wirtschaftstheorie III. Geld, Kredit, Volkseinkommen und Beschäftigung
H.-J.. Jarchow, Theorie und Politik des Geldes I. Geldtheorie 9. Auflage
Auf die Schnelle finden die englischsprechenden Diskussionsteilnehmer über 1.800 (!!!) wissenschaftliche Beiträge zum Fractional Reserve Banking sofort im Web unter:
http://www.googlesyndicatedsearch.com/u/Mises?hl=en&submit.x=0&submit.y=0&q=Fractional%20reserve%20banking
Ich werde das Thema hier im Forum nur noch eingeschränkt mitdiskutieren, da alles dazu von Oldy, Francisco und anderen gesagt wurde.
Mit Krümel dem Barbar das Thema zu diskutieren ist nicht möglich, es wäre das gleiche wie wenn ich es mit meinem Schäferhund versuchte. Es gibt eben Menschen, die für wirtschaftswissenschaftliche Themen intellektuell total überfordert sind; macht gar nichts, es muß auch noch andere Berufe geben.
Peter_X



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