Re: Widerlegung des Bundesbank-Beispiels zum Thema "Giralgeldschöpfung"

Geschrieben von Otto Lidenbrock am 21.02.2007 17:30:00:

Zuerst möchte ich anmerken, dass ich Ihren Tonfall anmaßend und teilweise unverschämt finde. Ich möchte darum bitten, eine angemessenere Ausdrucksweise an den Tag zu legen, ansonsten ist diese Konversation ein Ärgernis für mich, das ich nicht weiterzuführen gedenke!
Zum Thema äußere ich mich folgendermaßen. Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass aus den 100.000 Zentralbankguthaben der Bank A 100.000 Giralgeld auf dem Konto des Industrieunternehmens geworden sind frage ich mich, mit welchem Zentralbankgeld die Bank A eine Überweisung in Höhe von 100.000 auf das Zentralbankkonto der Bank B getätigt hat?
Die 100.000 Zentralbankgeld der Bank A sind ja in Ihrem Beispiel zu Giralgeld auf dem Girokonto des Industrieunternehmens geworden. Die Bank A hätte somit die 100.000 nicht mehr auf ihrem Zentralbankkonto gehabt.
Wenn aber das Industrieunternehmen 100.000, die ja angeblich vom Zentralbankkonto der Bank A stammen (die jetzt 100.000 weniger Zentralbankguthaben hat), von seinem Girokonto bei der Bank A auf das Girokonto des Rohstofflieferanten bei der Bank B überweist, woher kommen dann die 100.000 Zentralbankguthaben, die gleichzeitig vom Zentralbankkonto der Bank A auf jenes der Bank B gebucht werden?
Ich bleibe dabei: Die Bank A hat 100.000 geschöpft!



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