Re: Was machen die Chinesen mit ihren Dollar-Billiarden?

Geschrieben von Wolfram am 03.03.2007 23:59:00:

>Wenn die Bauern nun das Zehnfache für ihre Kartoffeln erzielen, müssten die doch bald mit vergoldeten Treckern über ihre Äcker kurven.
>Der Artikel schreibt aber nur von der Kartoffelbörse, wo sich das Geldvermehrungsmirakel vollzieht.
>Wer profitiert jetzt eigentlich?

Also, die großen Traktoren in der Landwirtschaft sind selten das Eigentum der Bauern. Die Milchbauern sind ihre eigenen Sklaven und die Schulden erwürgen in der Regel das "Überlebenswachstum", oder es gibt nur noch die Flucht nach vorn.
Die Preise oder den Markt macht der Handel und das große Geld. Die Subventionen helfen nur den Beamten, die sie berechnen, und natürlich den Gutsbesitzern. Die Subventionen legen den Bauern in Ketten und sie landen beim Saatgut-Dünger-Gift Mafiasie. Ein Liter Milch ist VIEL billiger, als ein Liter Diesel oder 1 Liter gutes Mineralwasser.
Die Überschußproduktion entsteht durch die "Pflichtimporte" der Öl(Soja) und Getreideimporte aus USA.
Das Weltgeldsystem erwürgt die Landwirtschaft unproportional mehr, als den Mittelstand oder das Handwerk.
Gruß W.



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