Nochmal zu Finsrud

Geschrieben von reneronald am 05.03.2007 20:32:00:

Hallo, ich hab mir jetzt auch mal dieses 47 minütige Video angesehen. Ich muss sagen, sehr beeindruckend!
Beim Zusehen kommt man beinahe wie von selbst auf den Trichter, wie das Ganze prinzipiell funktioniert. Es ist wirklich ziemlich banal - aber trotzdem einfach genial.
Nur, wie schon Oldy meinte, wie zapft man nun Energie in einer nützlichen Form ab, z.B. zum Betrieb einer Glühbirne? Das Prinzip muss wohl so verfeinert werden, dass nicht eine Eisenkugel nutzlos den Drehwurm kriegt, sondern eine Eisenwelle, an die man einen Generator o.ä. anschließen könnte.
Das würden natürlich bestimmte Energie-Monopolisten nicht so gern sehen, und ich bin jetzt schon auf das Theater gespannt, welches Finsrud zum Spinner deklarieren wird (vermutlich wird man ihn offiziell einfach totignorieren und das Funktionieren seiner Maschine leugnen).
Trotz Begeisterung noch eine grundsätzliche Frage: fällt hier wirklich mehr Energie an, als hineingesteckt wurde?
Die Energie, die der mechanische Aufbau kostete, rechne ich nicht - was zählt ist die Energie, die zur Herstellung der 6 Magnete (Magnetisierung von unmagnetischen Eisenteilen) benötigt wurde. Die treiben das Ganze ja an.
Irgendwann sind entweder die Magnete entmagnetisiert oder die Eisenkugel magnetisiert, was beides zum Stillstand führen würde - vorausgesetzt, die eigentliche Mechanik hält solange, und ist nicht schon viel eher über den Jordan, als wie die Magnete.
Gretchenfrage: ist die Energie, die _bis zu jenem Zeitpunkt_ theoretisch oder praktisch aus der Maschine gezogen werden kann, ausreichend, um wiederum MINDESTENS neue 6 Eisenstücke zu Magneten zu machen (aus denen man ja eine neue/viele neue Maschinen bauen könnte)?
Wenn dem so wäre (was ich stark vermute), haben wir hier etwas ziemlich bedeutendes.
Gruß
PS Falls Steorn sich mit einer Maschine nach demselben Muster befasst, nehme ich vorsichtig einiges von dem zurück, was ich hierzu meinte (Abzocke). Aber dann würden die Leute natürlich umso mehr in die Schusslinie der etablierten Wissenschaft/Energiekonzerne geraten. Wir werden also sehen...



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