Ich verbitte mir, daß andere sich anmaßen wollen, über mich mitzubestimmen

Geschrieben von Fritz am 25.05.2014 00:11:16:

Ich will kein Recht haben, über andere Leute mitzubestimmen, und ich verbitte mir, daß Leute sich anmaßen, über mich mitzubestimmen.

Ich halte schon Bürgermitbestimmung auf Gemeindeebene für problematisch. Kennst Du die Erzählung von den Schildbürgerstreichen?

Das Elend fing doch an, als die Städte im Heiligen Römischen Reich so mächtig wurden, daß die Bürger Mitspracherecht auch auf Reichsebene verlangten. Das war auch die Zeit, in der man anfing, es mit der Religion und dann mit dem Wucherverbot nicht mehr so genau zu nehmen. Man kann auch sagen, daß, sobald die Religionspraxis und als Folge die "soziale Gerechtigkeit" Schaden nehmen, kein Staat mehr funktioniert, egal in welcher Staatsform. Da kann man sich lange den Kopf über die optimale Staatsform und das optimale Regierungssystem zerbrechen, solange keine Einigkeit im Glauben und gerechte Vermögensverteilung herrschen, wird der Staat zerbrechen oder in eine Diktatur münden. Und wenn man die Geschichte studiert, wird man finden, daß zerfallende Republiken immer vom Kaisertum abgelöst wurden. Auch von daher ist es müßig, über direkte oder indirekte Demokratie zu schwafeln.

Aus meiner Sicht optimal wäre eine christliche Monarchie mit freien, bewaffneten, tief in der Religion verankerten Bürgern, deren Mitspracherecht sich darauf beschränken würde, daß sie wehrhaft, selbständig, einig und freiheitsliebend genug sind, ihrem Herrscher notfalls die Scheiben im Palast einwerfen zu können.


Wer wäre denn dein Wunschkandidat für den Posten des Monarchen .. der dich zufriedenstellend vor deinen Mitbestimmungsrechten beschützen würde ?
Mit Gruß, Beo2


O. A. M. D. G.


Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken um sich einzuloggen