Wir dürfen nicht generell den Islam mit Fundamentalismus vertauschen

Geschrieben von Robert_B am 23.03.2016 21:40:28:


Total verwerflich in jedem Fall. Keine Frage.

Aber in Europa muss so was geheimgehalten werden, denn trotz Vorkommen öffentlich verpönt. Und auch gut.

Aber Islamische Staaten: Öffentlich Hochzeit von altem Mann mit Kindern! Und die vielen Hochzeitsgäste schlagen sich den Bauch voll und in der Nacht stirbt dann das Mädel beim ersten Mal. Vielleicht wären die Gäste da auch noch live dabei und beneiden den alten Geldsack um seine Möglichkeiten. Das nenne ich dann sozialen event.

http://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/2013/09/tod-einer-8-jaehrigen-nach-ihrer-hochzeitsnacht/


Freilich wird so was dann mit ein wenig Blutgeldzahlung aus der Welt geräumt. Am Ende ist die arme Familie noch dem edlen Spender vielleich dankbar.


Richtig, das entspringt aber eher einem altmodischen und fundamentalistischen Islam.
Entscheidend ist also, in welchem kulturellen Umfeld der Islam praktiziert wird. Und vor allem ist wichtig, das Problem nicht zu pauschalisieren oder gar nur dieser Kultur anzuheften, als gehe einzig davon Gefahr für Frauen und Kinder aus.

Die strenge Sexualmoral sowie die Hierarchisierung und Geschlechterapartheid des Korans kann durchaus eine Quelle für sexuelle Unterdrückung sein und sich dann schnell bei einem Teil ( nicht der Mehrheit ) ins Gegenteil umkehren, keine Frage.

Männer und Frauen haben somit kaum eine Chance, eine gesunde, symmetrische Beziehung zueinander aufzubauen. Im Internet dagegen erleben sie eine Welt, in der es keine Grenzen zwischen Mann und Frau, in der es keine festgeschriebene Moral gibt. Islamische Länder sind beim Konsum von Porno-Videos bspw. ganz oben auf der Liste. Diese Dualität schafft ein gestörtes Verhältnis der Männer zu Frauen.
Durch Auflösungs- und Individualisierungsprozesse wird dann das Phänomem sexuelle Belästigung beschleunigt.

Und man sollte das auch nicht tabuisieren, doch darum geht es nicht sondern darum, dass man das Thema unter dem Deckmäntelchen der Enttabuisierung nun politisch instrumentalisiert, um generell gegen Muslime Stimmung machen. Das wäre der überwiegend großen Mehrheit der Muslime bei uns nicht gerecht.

Aus Political Correctness wird dann plumpe Islamhetze, wie man bei einigen Dumpfbacken ja erkennen kann.

Wie man faktisch feststellen kann, geschieht Kindesmissbrauch oder sexuelle Belästigung in allen Kulturen, ob nun in liberalen Gesellschaften oder streng religiösen, wo es Legitimationsideologien zwischenmenschlicher Herrschaftsbeziehungen gibt.

Der Bericht der Gewaltkommission der Bundesregierung von 1990 stellte erstmals offiziell fest, dass Gewalt in der Familie die in unserer Gesellschaft am häufigsten ausgeübte Gewalt ist.
Neue wissenschaftliche Studien zeigen, dass jede vierte Frau in ihrem Leben zumindest einmal von einem Lebenspartner körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfährt. Ca. 10% der Frauen in Deutschland erleben schwerwiegende und wiederholte Gewalt in Beziehungen.
Ganz überwiegend werden Frauen Opfer von männlicher Gewalt.
Sowohl körperliche als auch sexuelle Gewalt wird mehrheitlich durch Täter im sozialen Nahraum begangen. So sind nur 14,5% aller Täter sexueller Gewalt Fremde.
In Deutschland fliehen jährlich cirka 45.000 Frauen mit ihren Kindern in ein Frauenhaus. In Niedersachsen suchten im Jahr 2007 in den 40 Frauenhäusern 2400 Frauen mit 2200 Kindern Schutz.
Frauen erleben Gewalt in vielfältigen Erscheinungsformen von physischer und psychischer Gewalt. Männer setzen in Beziehungen eine breite Palette von Kontroll- und Beherrschungsmitteln ein. Frauen erleiden in der Regel nicht nur eine einzige Form der Gewalt.


http://www.ms.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=5023&article_id=14102&_psmand=17


Mit der öffentlichen Diskussion um Zwangsverheiratung, innerfamiliäre Kontrolle und Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit türkischem Migrationshintergrund in Deutschland werden seit einiger Zeit stereotype Darstellungen über „die“ türkischen Migrantinnen und Migranten transportiert, die in ihrer Polarisierung und mangelnden Differenzierung nicht den empirisch feststellbaren Realitäten der aktuellen sozialwissenschaftlichen Forschung entsprechen. Die oft stark emotional aufgeladene und einseitig moralisierende Herangehensweise an die Problematik scheint mit sehr unterschiedlichen politischen Interessen und Zielrichtungen verbunden zu sein.

http://www.frauenhauskoordinierung.de/fileadmin/redakteure/pdfs/Fachveranstaltungen/schroettlemigrantinnen.pdf

Ronald Reagan: „Guten Tag, ich komme von der Regierung um ihnen zu helfen"


Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken um sich einzuloggen