Mehr Diffamierungen als Fakten

Geschrieben von Mercury79 am 24.03.2016 14:45:14:

Ich muss meinem Freund Gunnar hier zustimmen. Überwiegend werden wieder alte Kamellen aus den 80igern herausgekramt. Uli Reschke, Cohn-Bendit etc. bestimmen heute nicht das Programm und Denken der Grünen und die Partei hat das auch aufgearbeitet. Wenn dem nicht so wäre, hätten die Grünen insgesamt in allen Bundesländern überwiegend keine Anhänger mehr.

Dass eine sexuell entriegelte auch automatisch eine sozial befreite Gesellschaft wäre, ist heute nicht mehr die Ideologie der Grünen. Das war damals eine neosexuelle Revolution der 68iger Bewegung und die Grüne Partei hat bereits existierende Strömungen in der Gesellschaft aufgenommen, aber nicht selbst erzeugt.
Heute ist bei den Grünen kein Platz mehr für Pädophile. Wenn das aufgedeckt wird, werden die sofort ausgeschlossen.

Außerdem verstand man sich damals als Sprachrohr aller Minderheiten und die sexuelle Liberalisierung unserer Gesellschaft (68iger Bewegung) war eine reaktionäre Gegenbewegung aus dem Volk heraus.
Das hat auch den pädosexuellen Aktivisten ermöglicht, sich selbst als vermeintliche Opfer gesellschaftlicher Diskriminierung darzustellen. Die Pädophilengruppen hatten sich geschickt an die Homosexuellenbewegung angeheftet, die endlich aus der Illegalität und Diskriminierung herauswollten.

Gerne gelesen wurden in den 60er und 70er Jahren im links-alternativen Milieu ( aus dem die Partei stammte) der wiederaufgelegte Freud Schüler Wilhelm Reich. Der hatte allen, die freien Sex praktizierten, bescheinigt, aufgeklärte Menschen und gute Antifaschisten zu sein. Eine befreite Sexualität auch der Kinder sollte nach seiner Ansicht zu einer herrschaftsfreien Gesellschaft führen, in der die Menschen ohne Neurosen und Psychosen leben könnten. Da ging es auch um romantische Anti-Pädagogik (laissez-faire).

Solche Gedanken übernahmen damals aber nicht nur Grüne.

Das aggressive Pädophilenmilieu gibt es jedoch heute nicht mehr in dieser selbstgewissen Öffentlichkeit.

Die Gefahr für die Kinder kommt heute nicht von den Grünen, sondern quer aus allen Gesellschaftsschichten, völlig parteiunabhängig, im verborgenen.(Pädophile Netzwerke im Internet von ausländischen Servern)
http://www.sueddeutsche.de/panorama/internationale-paedophilen-netzwerke-auf-dem-spielplatz-des-abnormen-1.1891652

Es ist also falsch, die Partei auf dieses Thema nun erneut zu reduzieren, um sich eine politische Legitimation zu verschaffen.. Mit diesen diffamierenden Schlammschlachten bekommt man keine politischen Mehrheiten, da die meisten Bürger heute schon so gebildet sind, um sich ein differenzierteres Bild machen zu können.

Besonders in BW, wo es um die umstrittene Sexualerziehung im Bildungsplan ging, haben die Grünen (Kretschmann) besonders viel Stimmen bekommen.
Kretschmann setzte auch durch, dass „Sexuelle Vielfalt“ allein im neuen Bildungsplan kein Querschnittsthema mehr sein wird. Im Kapitel „Bildung für Toleranz und Akzeptanz und Vielfalt“ soll es nur noch neben den Themen religiöser oder zum Beispiel ethnischer Toleranz diskutiert werden.

Also auch hier zeigt sich, dass von den Grünen nichts zu befürchten ist.

So das eicht erst mal

Sonnige Grüße
Mercury

"Höre jedermann zu, lies alles, aber glaube nichts, was Du nicht in Deinen eigenen Recherchen für Dich bewiesen hast."
(William Milton Cooper)


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