Idealisierung des „moralischen Re-Nationalismus"?

Geschrieben von Robert_B am 24.03.2016 18:51:56:

Nur kurz:

Es mag ja sicherlich wahr sein, dass „zionistische" (Sinnes-) Eliten solche Pläne anstreben, und der US-Militärapparat und bestimmte Fonds dafür ein Erfüllungswerkzeug sind, bloß die Schlussfolgerung ist mMn falsch, dass die Lösung umgekehrt nun wieder im „moralischen Re-Nationalismus" und „Loyalität zu einer Nation", Protektion, Abschottung etc. liegt.

Du gehst von der Prämisse aus, dass eine Neue Weltordnung nur den Eliten dient und für alle in jedem Fall schlecht ist, weil wir dann nur noch hilflose Beherrschte sein werden..

Eliten gab es aber schon, seitdem es Feudalherrschaft gibt, da nützt dir letztlich auch keine „homogene nationalistische Kultur" wie einige hier propagieren.

Du hast hier vergessen zu erwähnen, dass Diktatoren wie der Duce ebenfalls Mafiosis waren. Einige hier träumen anscheinend von einem „guten Nationalismus" und Globalisierung wird nur einseitig aus der NWO- Perspektive betrachtet..
Eine offene sich kulturell und moralisch weiterentwickelnde global vernetzte Gesellschaft (in Vielfalt vereint) ohne die böse NWO kommt nicht in Frage.

Und im Chaos sich auflösender alter (durch Machteliten gezogener) Grenzen, sind nun vorübergehend neue Grenzziehungen von Nöten. Die Menschen bekommen vorübergehend Angst und wünschen sich etwas mehr Abschottung. Das hat überwiegend ökonomische Gründe. Das ist das einzige was die Deutschen als „Nation" verbindet. (In Kaiserszeiten war es lediglich die deutsche Arbeit, die über alles erhoben wurde, um eine „nationale Identität" zu schaffen). Loyalität haben die Menschen überwiegend nicht zur „Nation" sondern zu ihrem sozialem Umfeld

Dann ist mir die Prämisse aufgefallen, die du unterstellst, dass alle die nicht die deutsche Kultur verherrlichen,sich automatisch selbst hassen. Oder hatte ich das falsch verstanden? Wie kommst du darauf?

Die andere falsche Prämisse die ich immer wieder hier und da lese, ist die s.g. „Gleichschaltung von Kulturen durch die Verschmelzung von Völkern und Kulturen".
Es gibt keine Gleichschaltung sondern immer mehr Diversität. Im Gegenteil, Nationalismus führt eher zu Gleichschaltung. Alle Mitbürger innerhalb einer Nation sollen nur „deutsch" denken, ansonsten verlieren sie ihre Identität. Das ist alles falsch. Zumal es „Deutsch" gar nicht gibt.
Ein Bayer fühlt anders als ein Ostfriese.Und ein integrierter deutscher Türke wiederum anders.

Ich habe zudem auch eine Identität, wenn ich als Bayer neben der (aus dem Morgenland stammenden) Bibel auch den Koran oder aus dem Buddhismus lese, nebenbei noch bayerische Volksmusik oder deutsche Klassik spiele, arabische Küche gern mag und nebenbei gerne auch Jazz höre. Und die chinesischen Pianisten spielen gerne alte deutsche Klassiker/Romantiker. So what? Das könnte ich nun weiter ausmalen.


Die Welt war rund und bunt und zwischen den Farben waren Grenzen.
Ein Meer, ein Fluss, ein Regenwald,eine Gebirgskette, eine Wache, eine Wüste oder ein sonstiger lauernder Tod!


Ja das waren die Ursprünge „akephaler" Gesellschaften, wo es noch natürliche Grenzen gab. Dennoch waren die Menschen seit Anbeginn schon immer Wanderer und Grenzüberschreiter, um zu überleben.

Keine Demokratie war bisher fähig oder willens, die schwarzen Konzerne, die schwarzen globalen Unternehmen zu zerstören, diese Krankheit am Volk auszurotten!


Richtig. Das muss aber nicht für immer so bleiben.

Und was ist, wenn der Plan letztlich für die Elite nicht aufgeht? Wenn die Untertanen plötzlich einen Plan C entwickeln? :-)
Das kommt bei dir gar nicht vor

Wer glaubt das viele Kulturen mit ihren Kulturgrenzen besser sind als eine Einheitskultur, die man spaßigerweise „Vielkultur“ nennt, der hat beides nicht kapiert und wird es wohl nie tun!


siehe oben

Er wird den „Hass“ in allem sehen nur niemals seinen Selbsthass erkennen.


Für diesen Hass sucht man sich Feindbilder, die bösen Grünen etc.

In Wirklichkeit wird er die Kultur anziehen, die ihm fehlt nicht aber die Kultur die er braucht!


Ja den Gegenpol. Hass erzeugt Gegenhass.

Die Kultur der Gewalt wird sich immer von der Friedenskultur anziehen lassen, sie ist die Reaktion!


Deshalb wurde Jesus gekreuzigt. Umso mehr müssen wir jetzt wachsam sein und vor allem, die europäischen Werte in die Welt tragen, mehr europäische Solidarität zeigen und nicht total in nationale Egoismen zurückfallen.

Der Plan B, die globale Mafiaordnung, hätte da etwas dagegen?
Ich muss im Plan B nur einige Profis bei den Geheimdiensten haben, die an keine Gesetze gebunden sind, und die über unendliche Geldmittel verfügen um jeden Söldner kaufen zu können!


Ja

Der globale Mafiastaat braucht zu seiner Existenz einen moralischen Imperialismus, denn er selbst kann jede Regel nach belieben brechen und bleibt so immer im Vorteil!
...Der moralische Imperialismus, ist die Ideologie der Mafia, sie schmieren gerne die Pfaffen, die Politiker, die Agenten, die Zentralräte, die Pressebesitzer. Sie füttern gerne die Dummguten, sie spenden sogar in ihre Organisationen. Sie sind freiwillig unfreiwillige Dienstleister im Geschäft, sie brauchen mehr Flüchtlingshilfsschiffe!


Es braucht keine Verabsolutierung moralischer Werte sondern einen demokratischen Austausch von Sachargumenten (auch international), angepasst an die Realität, und die Entlarvung des waffengetragenen moralischen Imperialismus der USA.


„Gutmenschen" hingegen halten sich für die einzig anständigen Menschen und sind schnell leicht dabei, andere Menschen, die nicht ganz ihrem moralischen und politischen Ideal entsprechen, als unmenschlich zu diffamieren
Leider gibt es diese „Gutsmenschen" auch in rechten Kreisen wie man auch in diesem Forum bestaunen kann. Plötzlich ist dann Putin auch ein Gutsmensch.

Nationalismus á la Viktor Orban, Putin und Co. sind nicht die Zukunft.
Russland kehrt quasi ins nationalistische Jahrhundert zurück, das in Europa nach der Revolution von 1848 begann und praktisch bis 1945 andauerte.
Es braucht beides, sowohl nationalistische Werte (Souveränität) als auch eine gewisse Offenheit und Wandel. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Der kosmopolitische Idealismus ist genauso falsch wie der übersteigerte Patriotismus /Nationalismus.

Es braucht auch eine gewisse Souveränität der staatlichen Institutionen, um die jeweiligen Bürger zu schützen. Parallel braucht es internationale Institutionen (Internationalismus).

Wann verbietet man den Sex zwischen Mann und Frau oder stört maximal den kostenlosen Sex?
Erste Ideen für Verträge auf Gegenseitigkeit existieren schon.


Den braucht man nicht verbieten, denn Fremdgängerei und Polygamie sind so alt wie die Menscheitsgeschichte.
Die Grünen vertreten nur das, was in der Gesellschaft schon immer existiert und nur nicht mehr diskriminiert werden will

Deshalb muss Terror erzeugt und kontrolliert werden, man erkennt es am besten am harmlosen Ziel, denn Furcht in der Bevölkerung ist für den Boss harmlos, sein Antiterrorschutz steigt!
Die Fiktion von Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit wird aber niemals zerstört werden!
Weshalb wohl?


Die Fragen, die zu diskutieren wären sind: Wollen wir eine offene Gesellschaft sein, geleitet von Freiheits- und Menschenrechtsidealen, oder eine exklusive Gesellschaft, die ihre Identität vor gefühlten äußeren Bedrohungen sichert? Und wenn wir eine offene Gesellschaft sein wollen: Was sind wir bereit, dafür zu tun?

Gruß

Ronald Reagan: „Guten Tag, ich komme von der Regierung um ihnen zu helfen"


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