Trumps Russland Politik überzeugt nicht. Ist Putin jetzt enttäuscht?

Geschrieben von Tam Lin am 15.02.2017 08:49:16:

Viele haben gehofft, dass durch Trump eine Entspannung zwischen Russland und den USA herbeigeführt werden kann.

Leider sieht das alles anders aus.

Trump will eine gute Beziehung zu Russland, fordert aber gleichzeitig Russland auf, die Krim an die Ukraine zurückzugeben.
Diese diplomatische Heuchelei ist wieder einmal typisch.

Wenn Russland die Krim nicht zurückgibt - was sie ja auch nicht tun wird - , dann kann Trump behaupten, dass Russland schuld daran ist,
dass diese guten erwünschten Beziehungen nicht zustande gekommen sind.
In dem Wunsch und der Forderung beinhaltet gleichzeitig die Schuldzuweisung an Russland.
Trump behält seine weiße Weste und kann sich wie Pontius die Hände "rein"waschen.

Eine solche Forderung ist überhaupt nicht diplomatisch und zielt auch überhaupt nicht auf eine Entspannung hin.
Ist Trump naiv oder dumm?
Oder versucht er durch diese Forderungen die westliche Welt hinter sich zu bringen?
Denn nachdem Trump Einstellungen zu Russland und zu den Sanktionen bekannt wurde,
konnte man den faulen Atem der Erleichterung der EU und Co riechen.
Die Medien berichten ganz moderat darüber.

Was will denn Trump machen, wenn Russland die Krim nicht zurück gibt?

Gleichzeitig rüstet Trump sein Militär an der Grenze an Russland weiter auf.
Ca. 50 Militärhubschrauber sind gestern an die Grenze Russland geschickt worden.

Insgesamt sieht es wieder mehr nach Krieg aus, als nach Frieden.





Trump-Sprecher: Gewalt in der Ost-Ukraine muss deeskaliert werden

Überraschend klare Ansage des Weißen Hauses Richtung Russland!

„Der Präsident hat deutlich gemacht, dass er erwartet, dass Russland die Krim an die Ukraine zurück gibt und die Gewalt in der Ost-Ukraine deeskaliert“, sagte der Trump-Sprecher, Sean Spicer, am Dienstag.

„Gleichzeitig erwartet er, dass er weiterhin gut mit Russland auskommen wird“, fügte Spicer noch hinzu.

„Die Ironie an der ganzen Situation ist ja, dass der Präsident weiterhin unglaublich hart an Russland rangeht. Er spricht weiterhin das Thema Krim an, dass Russland unter der vorherigen US-Regierung genommen hatte“, sagte Spicer.

Die neue US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, habe die „russische Besatzung“ der Halbinsel bereits „scharf verurteilt“, fügte er hinzu. Auch Nikki Haley hatte gesagt, die Sanktionen gegen Russland würden bestehen bleiben, so lange Russland die Krim besetzt hält.

Quelle: BILD


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