Trump & Netanyahu im Spiegel, einfach nur köstlich

Geschrieben von manifest139 am 16.02.2017 17:11:03:

http://m.spiegel.de/politik/ausland/a-1134891.html

Absolut lesenswert. LOL

Israels Premier Benjamin Netanyahu wirkte nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump alles andere als glücklich.
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Es ist nicht klar, in welchem Moment Netanyahu bewusst wurde, dass er ein echtes Problem im Weißen Haus hat. War es, als Trump ihn wie einen Schulbuben ermahnte, auch er müsse Kompromisse eingehen? Oder als Trump nonchalant forderte, mit dem Siedlungsbau solle man jetzt gefälligst mal Schluss machen? Oder war es schlicht jener Moment, als Trump ihn, Netanyahu, bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem Spitznamen "Bibi" benannte?
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Der US-Präsident hatte von ihm kein Bekenntnis zur Zweistaatenlösung gefordert. Er hatte etwas noch viel Schlimmeres getan: Er hatte die Einstaatenlösung als Alternative ins Spiel gebracht.
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Andere Präsidenten hätten einen Friedensdeal im Nahen Osten nicht hinbekommen, weil sie nicht an ihn geglaubt hätten, erklärte Trump. Er habe aber ganz neue Wege und Partner. "Wir machen einen Deal", verkündete er und drehte sich zu Netanyahu. Der murmelte wenig begeistert etwas Unverständliches - schließlich ist der israelische Premier bekannt für die von ihm bevorzugte Stillstandpolitik, die ihn seit Jahren an der Macht hält. "Er wirkt nicht besonders optimistisch", machte sich Trump daraufhin lustig, aber er sei optimistisch. Es werde ein großartiger Deal, sagte er, während Netanyahu rot anlief.
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Es ist eine Sache, wenn zwei Regierungschefs unterschiedlicher Meinung sind, so wie das bei Netanyahu und dem früheren US-Präsident Barack Obama der Fall war. Eine andere Sache ist es, wenn der eine den anderen offensichtlich nicht ernst nimmt. Für Netanyahu war die gemeinsame Pressekonferenz in Washington eine Demütigung. Während er den amerikanischen Präsidenten in höchsten Tönen lobte und gegen Vorwürfe des Antisemitismus verteidigte, behandelte Trump ihn als eine Art Juniorpartner von oben herab.
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Trump hat Netanyahu nichts geschenkt, aber er hat so getan als ob. Das ist geschickt. Der amerikanische Präsident gibt sich offen, man wolle nichts "diktieren". Er setzt den Israelis ganz nebenbei Grenzen und bedient damit die Interessen der arabischen Staaten. Trump vertritt rücksichtslos seine Anliegen, behauptet dreist, was ihm gerade nützt, er fährt einen Zickzackkurs und legt sich nicht fest. Es sind Netanyahus eigene Methoden - und denen weiß Israels Premier nun wenig entgegenzusetzen.

Der letzte Satz ist LOL++
Sieht so aus als hätten die Jews endlich ihren Meister gefunden auf den sie so lange gewartet haben.


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Die Himmelstafel, das Kreuz am Himmel, der Menschensohn
Lukas 17:20


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