Schon wieder reichlich Unsinn! Siehe empirische Daten aus DE und der EU u.a. ..

Geschrieben von Beobachter-II am 19.05.2017 12:37:45:

Die Kaufkrafttheorie ... Mehr Gehalt, mehr Konsum, mehr Beschäftigung.
So geht die Kaufkrafttheorie. Leider ist sie falsch. Es handelt sich lediglich um eine krude Mischung aus ökonomischen Halbwahrheiten und schlechter Statistik.

Meine Antithese lautet :

__ 1) kein Gehalt => kein Konsum => keine Beschäftigung => keine Wirtschaft;
__ 2) mehr/weniger Gehalt => mehr/weniger Konsum => mehr/weniger Beschäftigung;

... gilt in jeder normal funktionierenden, gesunden Markt- bzw. Volkswirtschaft.

Ich denke, eine Begründung erübrigt sich, da unmittelbar einleuchtend. Als Begründung dienen aber auch zahlreiche empirische Daten, die recherchiert werden können, wie z.B. empirische Korrelationen zwischen Reallohnniveau und Beschäftigungsquote :

Volkswirtschaften mit höherem realem Lohnniveau weisen eine statistisch signifikant höhere Beschäftigungsquote bzw. niedrigere Arbeitslosenquote auf. Mensch braucht sich nur die Statistiken der europäischen Länder (und sonstiger) anzuschauen. Auch innerhalb DE korrelierte das Reallohnniveau mit der Beschäftigungsquote im Längstschnitt signifikant POSITIV (seit dem WK-II bis heute).
Auch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes hat in DE zu keinerlei höherer Arbeitslosenquote geführt, wie von der Wirtschaft "angedroht", sondern genau im Gegenteil : Die Beschäftigungsquote stieg an. usw. usf..

Gruß, Beo2  


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