Gesetzliche Umverteilung von unten nach oben

Geschrieben von Seriola am 19.05.2017 04:00:11:

- Gesetzliche Umverteilung von unten nach oben - Auf Subventionen und Zwangsumlagen aufgebautes Projekt -
Andere Solarunternehmer erkannten früher, daß sie mit ihrem Massengeschäft gegen die asiatische Konkurrenz chancenlos sind. Also paßten sie sich an und fanden ihr Dasein in spezialisierten Hochpreis-Nischen. Solarworld setzte hingegen auf politischen Lobbyismus und startete eine Anti-Dumping-Initiative. Diese war zunächst erfolgreich, doch die chinesischen Großkonzerne warfen einfach noch billigere Ware auf den Markt. Während Ende Juni die „Woche der Sonne“ unter dem Motto „Strom und Wärme im grünen Bereich“ startet, müssen sich die Solarworld-Mitarbeiter um ihre Zukunft sorgen. Asbeck gehört hingegen zu jenem neuen Geldadel, der es mit gewieften Schachzügen in der Gründerzeit der erneuerbaren Energien schaffte, eine Umverteilungsmaschinerie in Gang zu setzen, mit der sich ein Vermögen anhäufen ließ.

Daß das auf Subventionen und Zwangsumlagen (Stichwort: Erneuerbare-Energien-Gesetz/EEG) aufgebaute Projekt langfristig nicht funktionieren kann, erkannte schon vor Jahren Alexander Wendt. Als Focus-Journalist verfolgt er seit Jahren den sich abzeichnenden „grünen Blackout“. In seinem erstmals 2014 erschienenen gleichnamigen Buch würdigt er auch die Rolle des umtriebigen Asbeck, der im Dezember 1979 den ersten grünen Landesverband in Nordrhein-Westfalen mitbegründete.

- Gesetzliche Umverteilung von unten nach oben -
„Sein Erfolg beruht darauf, von allen günstigen Positionen die beste auszumachen und sich umgehend dorthin zu begeben, kurzum, den idealen Moment abzupassen“, konstatiert Wendt. Das gelang ihm auch vier Jahre vor und trotz der Pleite, als die Anteilseigner notgedrungen einem Kapitalschnitt zustimmten, der 95 Prozent ihres Aktienwertes und Kreditgebern 70 Prozent ihres Einsatzes vernichtete. Asbeck profitierte als ehemals größter Solarworld-Aktionär weiterhin von Dividendenausschüttungen, die auch dann noch stattfanden, als der Konzern tiefrote Zahlen schrieb. Mehrere Jahre lang beglückte er die Bonner SPD mit üppigen Spenden.
Mehr: http://www.globalecho.org/68482/aus-merkels-subventionsparadies-vertrieben/


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