einzelstaatliche Defizite sollen begrenzt werden

Geschrieben von die_hard am 14.07.2017 11:13:20:


Wer 10.000 Milliarden Schulden macht, wie die USA, der ist keine Marktwirtschaft mehr.
Europa soll das auch tun, um die maroden globalen Finanzen zu retten.
Die EU schuldet auf, die Chinesen sind nicht so dumm und machen beim Dollar Gamble nicht mit.


von daher der europäische twopack und sixpack
Eine Aufschuldung ähnlich den USA kann somit gar nicht möglich sein und ist auch nicht gewollt. (Nach der Krise in 2009 haben EU Rat und Parlament noch gesagt, „wir sind alle Keynesianer“)

Worum geht es:

Die entscheidenden Sätze: für europäische Staaten die endgültige Transformation von semi-souveränen in de facto (und zunehmend de jure) nicht-souveräne politische Gebilde bedeuten und

populäre demokratische Gruppierungen daran zu hindern, Einfluss auf die Wirtschaftspolitik zu nehmen, – und somit neoliberale Maßnahmen durchzusetzen, die auf demokratischen Wege nicht durchsetzbar wären

und in diesem Sinne ist der europäische, wirtschaftliche und monetäre Integrationsprozess in hohem Maße ein Elitenprojekt, das von nationalem und transnationalem Kapital vorangetrieben wird.


Neoliberalismus ist soweit ich weiß kein Keynesianismus. Gelddrucken könnte man auch so wie bisher.
Es geht also (auch über den ESM) darum, Staaten immer mehr vom (internationalen) Kapital abhängig zu machen

Gruß


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