Systematische Langfristaktivität

Geschrieben von Maja am 26.07.2017 13:25:10:

... ich schätze, das ist nur die Spitze des Eisberges, vorausgesetzt Dieter68/Niederbayer/Gunnar/Robert_B und Co. sind als Person identisch. Nach Inhalt, Diktion und Verhaltensweise ist es jedenfalls sehr wahrscheinlich, dass es so ist. Wenn man nun unter "Lesenswertes" klickt und da die Rangliste der beliebtesten Beiträge anschaut, stehen Posts von Gunnar und Robert_B fast ganz oben, mit - ausrechenbar - zwischen zehn und elf Top-Bewertungen. Insgesamt sind seit längerer Zeit von der Pro-Dieter68-Fraktion also ungefähr Accounts in dieser Zahl vorhanden bzw. vorhanden gewesen, nicht unbedingt zeitgleich. Damit ist klar: Müsste Dieter68 das Forum verlassen, hätte er oder seine Fraktion auf jeden Fall einige Reserve-Accounts, die nach einer Schamfrist wieder aktiv würden. Die Rangliste unter "Lesenswertes" zeigt auch, dass diese Person oder Gruppe seit mindestens einem Jahr tätig ist und in der Lage ist, immer wieder aufzutauchen.

Es wirkt alles nach einem routinemäßigen, geübten Vorgehen, das so weit in die Tiefe geht, dass die Standardthemen solcher Foren bekannt und jeweils Gegenthesen und -texte bereitliegen.

Dieses kombiniert sich mit dem Troll-Verhalten, welches Du, orwell, über den YouTube-Link geoutet und anschaulich gemacht hast. Eine inhaltliche Absicht dieser Person/Fraktion schließt das Trollen nicht aus und umgekehrt. Beides greift ineinander, um das Forum in seiner Entwicklung zu kontrollieren.

Die Frage ist nun, wie man als einfaches Forums-Mitglied damit umgeht.

Handelte es sich nur um Trollerei, so wäre Gelassenheit und striktes Ignorieren angesagt, dies aber solidarisch durch alle, die mit der Fraktion/Person nicht identisch sind. Es müsste Disziplin vorherrschen, und wer aus der Reihe tritt und kommuniziert, wird seinerseits nicht mehr als Kommunikationspartner anerkannt und zur Troll-Unterstützer-Fraktion gerechnet.

Die Alternative ist, sich inhaltlich auf Dieter68 und Co. einzulassen, natürlich nicht auf jede Provokation und Laberei, aber doch auf die markanten größeren Beiträge. Es wird sich dann nicht verhindern lassen, sich mit Dieter68 und Co. in Diskussionen zu begeben. Dass Dieter68 etc. immer und zu jeder Zeit sich im Recht und als Sieger fühlt/fühlen, muss man aushalten lernen. Hier wird ja nicht nur nach innen geschrieben, sondern auch nach außen. Die vielen Passiv-Leser können sich schon ihr Urteil bilden. Es ist dann aber notwendig, weitgehende Sachlichkeit zu bewahren, die eigenen Gefühle stärker zu bemeistern, und Dieter68 mit seinen Psycho-Spielchen allein zu lassen. Wer seine Wut zeigt, gibt der Dieter68-Person/Fraktion nur eine Bestätigung.

Zu dieser inhaltlichen Vorgehensweise, die ja im Kern demokratisch ist, zählt auch, Überzeugendes der Gegenpartei anzuerkennen, wenigstens für sich. Dieter68 und Co. werden das kaum tun, aber das signalisiert eher ihre Schwäche. Wer - vielleicht auch nur für sich - zugibt, zumindest im Augenblick nicht das bessere Argument zu haben, zeigt wahre Souveränität. Diese besitzen Dieter68 und Co. nicht. Und warum sollte es eigentlich problematisch sein, einige Wissensstände zu aktualisieren, von der ein oder anderen Position abzurücken. Das macht nur stärker, weil die Zahl nicht gut unterfütterter Meinungen sinkt. Wenn man kollektiv so vorgeht, wird die Schwarmintelligenz Dieter68 und Co. recht bald überlegen sein. Aber die Überlegenheit ist nicht der Zweck, sondern das bessere Wissen, das man verbreiten kann.

Abschließend: Es ist vollkommen wumpe, wer Dieter68 und Co. sind. Auch Psychoanalysen führen ins Leere. Die Gegenseite ist so, wie sie ist. Basta. Die Veränderbarkeit liegt auf der eigenen Seite.


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