Buch "Verrat in der Normandie"

Geschrieben von Phil H. am 05.09.2017 09:22:42:

Auf eure Empfehlung hin habe ich das Buch von Georg Friedrich gelesen: „Verrat in der Normandie“.
Ein wirklich gutes, spannendes, leicht zu lesendes und überzeugendes Buch!
Die Landung der Alliierten in der Normandie 1944 hätte leicht abgeschlagen werden können.
Aber ein großer Teil der oberen deutschen militärischen Führungsebene in Frankreich verriet die eigenen Soldaten, weil sie keinen Bock auf Krieg mehr hatten.
Sie wollten, daß die Invasion ein Erfolg sein würde, weil
Sie von ihrem süßen Leben in Besatzungs-Frankreich nicht in den Krieg geschickt werden wollten
Sie einen Friedensschluß mit dem Westen wollten, so daß die Wehrmacht sich ganz auf die Abwehr gegen die Russen konzentrieren konnte
Sie erhofften, daß sie zusammen mit den Amis gegen die Russen vorgehen würden
Sie einen Zweifrontenkrieg wollten so daß der (in ihren Augen sinnlose und verlorene) Krieg baldmöglichst mit einer deutschen Niederlage enden sollte
Die Namen der Verräter, die der Autor immer wieder nennt sind: Dollmann, Speidel, General der Luftwaffenaufklärer Basewisch (oder so ähnlich), Von Kluge, und andere.
Speidel war der Untergebene von Rommel. Er war der Dreh und Angelpunkt des Verrats, laut F. Georg.
Speidel erhielt später den Judaslohn von den Amis, er durfte den Nato-Chef spielen und hat die Bundeswehr in die Nato übergeführt.
Rommel hat das Spiel nicht durchschaut. Er hat Speidel in einem Brief bei Hitler von jeglichem Verrats-Verdacht freigesprochen. Speidel kam deswegen ungeschoren davon. Speidel wiederum hat Rommel wider besseren Wissens der Mitwisserschaft am 20. Juli bezichtigt, Speidel hat also den Rommel (unschuldig) ans Messer geliefert, weswegen Rommel ja auch Gift nehmen musste. Rommel hatte aber von den Attentatsplänen nichts gewusst, wenngleich auch Rommel den Krieg für verloren hielt und einer eigenmächtigen Kapitulation im Westen nicht ganz entgegen stand.
Interessant auch: Die Invasion geschah deswegen genau am 6. Juni, weil an diesem Tag Rommels Ehefrau 50 Jahre alt wurde. Rommel ließ sich von Speidel bewegen, zur Geburtstagsfeier seiner Frau nach Ulm zu fahren. Wäre Rommel am 6.6. vor Ort in der Normandie gewesen, hätte er die richtigen Befehle gegeben zur schnellen Rückwerfung der Allierten ins Meer. Aber Rommel war nicht da, und so hatten die Verräter leichtes Spiel und verzögerten mit unsinnigen Befehlen und mit Abwarten den Kampf, bis es zu spät war um noch die Invasion noch zu verhindern.
Die Deutschen hatten mehrere Atombomben, nachweislich wurde im Oktober auf Rügen eine kleine A-Bombe mit 1 kTonne gezündet.
Die Amis standen unter hohem Zeitdruck, denn sie wussten von der A-Bombe Hitlers. Deswegen die Invasion in der Normandie anstelle der Eroberung Deutschlands über den Balkanweg, der ja lange von den Alliierten favorisiert wurde.
Am Ende ging es um Wochen oder Tage.
Wäre die Invasion abgewehrt worden, hätte Russland mit Deutschland vielleicht oder wahrscheinlich einen Sonderfrieden geschlossen auf Status quo 1939.
Hätte Hitler Dresden vergelten können, wo hunderttausende Frauen und Kinder in kriegsverbrecherischer Weise dahin gemetzelt wurden, wäre es zu Friedensverhandlungen mit dem Westen gekommen.
So aber starben weitere Millionen Deutsche bis zum Ende des Krieges und danach.
12 Millionen Deutsche starben bekanntlich NACH dem Krieg an Racheaktionen der Feinde.
Der deutsche Verrat (Widerstand) war der irrigen Meinung, die Alliierten wollten Hitler und den NS-Staat beseitigen. In Wahrheit wollten sie Deutschland vernichten. Ihnen waren die 12 Millionen längst nicht genug. 70 Millionen tote Deutsche nach dem Krieg wäre gewissen einflussreichen westlichen Kreisen gerade recht gewesen, der Rest der Deutschen als Hirten die ihre Schafe hüten.
Churchill lieferte dann auch die (strohdummen) Widerständler nach dem 20.7. gnadenlos ans Messer, indem er der Gestapo die Namen all der Männer des Widerstands verriet, die für ihn keinen Nutzen mehr hatten.
Conclusio: Angelsachsen haben keine Ehre und keine Moral, und halten sich an nichts, an keine Verträge und keine Abmachungen. Sie lügen, betrügen und hetzen wo immer sie auftreten. Das ist ja bis heute so.
Das Buch gibt es im Netz als pdf bei archive.org
Ich werde demnächst auch sein anderes Buch „Verrat an der Ostfront“ lesen.


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