These die heil.Lanze ist das Symbol für die Verdrehung der christlichen Religion in ihr Gegent.

Geschrieben von horus am 07.09.2017 19:09:00:

Ich möchte eine weitere These aus dem Buch "Das Gesetz des Gar" zur Diskussion stellen.

Die heilige Lanze ist die Umkehrung der Bedeutung der christlichen Religion in ihr Gegenteil. (Also der Spieß wurde umgedreht)
Die christliche Religion wurde von den Inhabern bzw. Anwendern der heiligen Lanze als Beherrschungsmittel missbraucht.
Das Prinzip, das der heiligen Lanze zu Grunde liegt, lässt sich mit einem Wort charakterisieren. Es ist der Betrug.
Man nimmt einen Oberbergriff und füllt diesen mit neuem Inhalt. Ich möchte das an zwei Beispielen darlegen.
1. an der heiligen Lanze selbst
2. an einem Beispiel aus der nahen Vergangenheit um zu verdeutlichen, dass das Verständnis um den Mechanismus auch heute noch von Bedeutung ist.

1. Die heilige Lanze
Die heilige Lanze wurde von Konstantin dem "Großen" und seiner Mutter erschaffen. Sie waren es auch, die die alten "Heiligtümer" in Palästina wieder aufrichteten. Die heutige Grabeskirche steht auf einem alten Tempel für die Göttin Venus, das sollte man wissen.
Venus hat ungefähr die selbe Bedeutung wie die ägyptische Göttin Nephthys, diese war mit Typhon verheiratet, der für das Chaos verantwortlich ist. Typhon selbst ist unfruchtbar und hatte deshalb mit Venus auch keine Kinder. Er ist auch unter den Bezeichnungen Seth oder Bebon bekannt. In der christlichen Religion würde er wohl dem Teufel entsprechen.
Wer war Konstantin in der Geschichtsschreibung?
Er war der erste Kaiser, der die Monarchie in Rom wieder vollständig aufrichtete und auch das weiße Stirnband als Zeichen der verhassten Könige wieder trug. (Was die wenigsten wissen, ist, dass die Römer im römischen Kaiserreich offiziell in der römischen Republik lebten. Der Kaiser war ursprünglich nur ein weiterer Beamter, der sich in erster Linie auf die Macht und das Ansehen des Volkstribunen stützte, obwohl er selbst keiner war.)
Konstantin verband die christliche Religion mit dem politisch nützlichen Glauben an den Sol Invictus.
Das Fest für den Sol Invictus wurde am 25.Dezember gefeiert. Also einen Tag nach den Saturnalien, die früher bis zum 24.Dezember gefeiert wurden.
Der heutige heilige Abend war früher nicht der 24.Dezember, sondern der 25.Dezember. Zu Zeiten der Sonnenuhr begann der neue Tag mit dem Untergang der Sonne. Mitternacht mit einer Sonnenuhr zu bestimmen ist auch schwierig. Unser heutiger Termin des Weihnachtsfestes beruht folglich auf dem Fest für den Sol Invictus.
Die heilige Lanze wurde dann auch als Machtsymbol von Karl dem "Großen" geführt.
Kaiser Karl IV regt ihr zu Ehren sogar ein eigenes Fest an. Man muss dabei bedenken, dass Karl IV ursprünglich eigentlich ein Gegenkönig war und maßgeblich an der Ausrottung der Tempelritter beteiligt war. Er gehörte zum Adelsgeschlecht der Luxemburger die sich, zusammen mit den Habsburgern und "Hohen"zollern, die aus dem Herzogtum Schwaben stammten, vor 700 Jahren an die Macht putschte.

Kaiser Sigismund lässt zwei Schautaler mit der Abbildung der heiligen Lanze um 1435 herum prägen. Man beachte den Teufelskopf zwischen zwei Davidsternen neben dem T.
Sigismund war der letzte Luxemburger als Kaiser, danach übernahmen die Habsburger die Macht.
https://books.google.de/books?hl=de&id=tmlLAAAAcAAJ&dq=n%C3%BCrnberger+m%C3%BCnzbelustigungen&jtp=89
https://books.google.de/books?hl=de&id=tmlLAAAAcAAJ&dq=n%C3%BCrnberger+m%C3%BCnzbelustigungen&jtp=105

Zur Erinnerung noch einmal eine Münze, welche die Dreifaltigkeit im Sinne der Monarchie(Feudalstaat) der christlichen Dreifaltigkeit gegenüberstellt.
https://books.google.de/books?hl=de&id=UghnAAAAcAAJ&dq=historische+m%C3%BCnz-belustigungen+siebzehnter+1745&jtp=161

Hier das Symbol (Halbmond mit sechseckigem Stern), das 1529 auf den Stephansdom in Wien aufgepflanzt und erst 1683 wieder entfernt wurde.
https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Stephansturm-Top.JPG&filetimestamp=20100129164246&

Und hier die Stelle, in der im öffentlich rechtlichen Rundfunk behauptet wird, dass alle Theologen behaupten, dass die christliche Dreifaltigkeit vom Dreigestirn Jupiter, Juno und Minerva abgeleitet wäre. (Minute 42:48)
https://www.youtube.com/watch?v=CZbvX3UJpUM



2. Beispiel
Einige hier vertreten die These, dass die NS-Führung unter falscher Flagge unterwegs war. Ich sehe das genauso und will es an ein paar Indizien aus dem Leben von Josef Goebbels darlegen.

Joseph Goebbels gründete 1924 gemeinsam mit Franz Pfeffer von Salomon und Karl Kaufmann den Gau Westfalen der NSDAP. Franz Pfeffer von Salomon war der erste „Oberste Führer der SA“ (OSAF) und Himmler sein Sekretär. Ab 1930 wurde er durch Hitler ersetzt, der persönlich die Führung der SA übernahm.
Goebbels hatte 1924 eine jüdische Freundin und wollte beim jüdischen Literaturwissenschaftler Friedrich Gundolf seine Dissertation schreiben. Dieser verwieß ihn an den ebenfalls jüdischen Max Freiherrn von Waldberg, der dann sein Doktorvater wurde.
In den Jahren 1928/29 verfasste er zwei propagandistische Karikaturensammlungen, die Bücher- „Isidor“, und behauptet darin, dass „Isidor“ „Geschenk des Ostens“ heißen würde. Seine Übersetzung ist aber offensichtlich falsch, da „Isidor“ „Geschenk der Isis“ oder „Geschenk Gottes“ bedeutet.
Isidor wird in seinen Büchern als Geisteshaltung beschrieben, die man bekämpfen müsste.
In Goebbels Terminologie war der „Osten“ ein Synonym für „Jude“.
https://books.google.de/books?id=8RzoBQAAQBAJ&pg=PA290&lpg=PA292&focus=viewport&dq=die+b%C3%BCcher+isidor&hl=de
Man kann hier sehr schön den Einsatz der heiligen Lanze erkennen. Das Etikett „Antisemitismus“(Antijüdisch) wird beibehalten, aber mit einem eigenen und genehmen Inhalt gefüllt.

Ebenfalls 1924 wurde der Deutsche Herrenklub (DHK) gegründet.
Dieser war eine Vereinigung von Großgrundbesitzern, Großindustriellen, Bankiers, hohen Ministerialbeamten und anderen hochgestellten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in der Zeit der Weimarer Republik und danach. Der Klub hatte auch jüdische Mitglieder und pflegte das Ideal des „freien Herrentums“.
Präsident des Klubs war der Stahlhelmlandesführer von Magdeburg Hans Bodo Graf von Alvensleben-Neugattersleben.
Sein Bruder Werner von Alvensleben war zentraler und undurchsichtiger Mittelsmann zwischen Kurt von Schleicher, der Schwerindustrie und der NS-Führung.
(Malinowski, Stephan; Vom König zum Führer, 3.Auflage; 2003 ; S.438 und S.427f.)
SS-Oberführer Ludolf Hermann von Alvensleben war 1939 der Adjudant von Himmler und Chef des gesammten „Volksdeutschen Volksschutzes“ in Polen. Er empfahl Himmler seinen Verwandten SS-Standartenführer Ludolf Jakob von Alvensleben, der aus Wittenmoor stammte.
Dieser wurde persönlich von Himmler zum Chef des „Volksdeutschen Volksschutzes“ in Danzig-Westpreußen ernannt, wodurch er eine besonders unabhängige Stellung hatte. Der „Selbstschutz“ war für seine besondere Grausamkeit und Verschleierungstaktik berüchtigt, so dass selbst Heydrich ihn für zu radikal hielt.
(Jansen, Christian; Weckbecker, Arno; Der „Volksdeutsche Selbstschutz“ in Polen 1939/40; 1992; S.179 und S.200.)
Der Überfall auf den Sender Gleiwitz war der offizielle Auslöser des 2.Weltkrieges. Den Überfall führte ein SD-Kommando unter Führung von Alfred Naujocks durch. Dieser gehörte zur Hauptabteilung VI des SD. Chef der Hauptabteilung VI war Brigadeführer Heinz Jost, der auch die polnischen Uniformen beschaffte.
Naujocks war 1935 auch an der Ermordung des Ingenieurs Rudolf Formis in Prag beteiligt. Später baute er mit Skorzeny (SD Unterabteilung VI S) in Dänemark eine Terrorgruppe auf. Nach dem Krieg war Naujocks vermutlich Agent des BND.
Der SD war der Geheimdienst der SS und die Hauptabteilung VI war der Geheimdienst im Geheimdienst und für seine Terror-und Kommandounternehmen berüchtigt.
Am Ende des 2.Weltkrieges kommt es zu einem der schlimmsten Endkriegsverbrechen in der Isenschnibber Feldscheune. Dort werden am 13.April 1945 über 1000 Menschen ermordet, so dass es selbst im "Life Magazine" vom 7.Mai 1945 neben Buchenwald und Bergen-Belsen thematisiert wird.
(Um es schon einmal vorwegzunehmen Isenschnibbe heißt vorlautes Mundwerk der Isis)
In der Region Gardelegen stranden zwischen dem 9. und 11.April drei Häftlingstransporte. Zwei aus Mittelbau-Dora und einer aus Hannover Stöcken.
Das Konzentrationslager Hannover-Stöcken grenzte direkt an die Akkumulatoren Fabrik der AFA von Wehrwirtschaftsführer Günther Quandt. Der Sohn und Erbe von Günther Quandt war der Stiefsohn von Josef Goebbels. Vom KZ-Neuengamme bei Hamburg wurden im Zuge der Aktion weiße Busse des Grafen Bernadotte besonders kranke und schwache Häftlinge nach Stöcken verbracht. Diese waren dann auch im Häftlingstransport der Richtung Gardelegen rollte. Den Zug stellte die Akkumulatorenfabrik von Günter Quandt zur Verfügung.
Am 13.April 1945 ergab sich die Stadt Stendal kampflos. Von Josef Goebbels wird sie deshalb in einer Radioansprache als "ehrlos" tituliert. Gardelegen war damit eine eingeschlossene Enklave, so dass auch der Gardelegener Stadtkommandant mit den Amerikanern über eine Kapitulation verhandelte. Am selben Tag lässt der provisorische NSDAP-Kreisleiter von Gardelegen, Gerhart Thiele, die Häftlinge in die Isenschnibber Feldscheune pferchen und diese anzünden.
Am 14.April ergibt sich die Stadt Gardelegen den Amerikanern und am 15.April bekommt die Panzerdivision Clausewitz den Befehl aus der Region Uelzen zum Harz durchzubrechen. Dem Panzerführer wird bei der Wahl des Weges freie Hand gelassen, mit einer Ausnahme, dass erste Tagesziel sollte der Wald 15km westlich von Gardelegen sein. Dort wird ein großer Teil von den Amerikanern eingeschlossen und vernichtet. Eine zweite Gruppe kann sich über Vorsfelde bis zum Elm bei Helmstedt durchschlagen, da ist dann aber auch der Sprit alle.
Der Kommandeur der Panzerdivision Martin Unrein wird ca. 10km südlich von Gardelegen gefangen genommen, am selben Tag wird auch Heinz Jost ca. 10km östlich von Gardelegen verhaftet.

Heinz Jost der ehemalige Chef der Hauptabteilung VI des SD wurde im Januar 1945 von Himmler pensioniert und hatte sich auf einem einsamen Gehöft bei Gardelegen niedergelassen. Dieses lag sehr verkehrsgünstig zwischen dem U-Boot Sender Goliath und dem Truppenübungsplatz in der Heide, der eigentlich eine getarnte Heeresversuchanstalt war.
Die erste Station auf der Flucht des Gerhart Thiele, der bis heute als der Verantwortliche für das Massaker gilt, war das Gehöft von Heinz Jost. Danach versteckte er sich bei Wittenmoor, das ca. 7km entfernt lag. Thiele lebte später unter falschem Namen in Düsseldorf und arbeitete bei der dortigen Messe. Er wurde für das Verbrechen nie zur Verantwortung gezogen.
Heinz Jost wiederum kam 1953 aus dem Kriegsverbrechergefängniss Landsberg frei und arbeitete danach zur Tarnung in einer Immobilienfirma in Düsseldorf. In Wirklichkeit war er aber Mitarbeiter des BND.
Ob das Massaker ein Kommandounternehmen war lässt sich bis heute nicht beweisen, die Indizien sprechen aber aus meiner Sicht dafür.
Nachdem die Amerikaner das Verbrechen bemerkt hatten, wollten sie als Vergeltungsaktion die Stadt Gardelegen vollständig zerstören. Der Pfarrer der Nikolaikirche Dr.Friedrich Franz konnte aber den Oberbefehlshaber der 102. Infanterie-Division General Frank A. Keating nach einem Gespräch davon abbringen.

https://www.amazon.de/Gardelegen-oder-das-Gesetz-Kurzfassung-ebook/dp/B073PD9DD3/ref=sr_1_1/258-6784023-6570513?ie=UTF8&qid=1504792861&sr=8-1&keywords=Fr%C3%BChlingspunkt


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