Schlüsselbund

Geschrieben von manifest139 am 10.10.2017 10:32:10:

Wenn ich das richtig verstehe, möchtest du ein paar Schlüssel die dich dazu befähigen, die von dir angegebenen Textstellen so zu verstehen, dass sie Sinn ergeben.

Ok, ein paar Schlüssel bitte!

In die Hölle verdammt werden:
Als erstes muss man verstehen, dass es unmöglich ist jemanden in die Hölle zu werfen. Nicht mal Jesus kann das - dazu aber später. Sondern jeder verdammt sich selber entweder in die Himmel (ja zu Gott) oder in die Hölle (nein zu Gott). Die Grauzone ist das Maß der Seligkeit oder Qual in den jeweiligen Orten.


Jemanden in die Hölle verdammen:
Für jemanden in der Hölle (nein zu Gott) verursacht der Anblick des Himmels einen unerträglich brennenden Schmerz der Reue - das sogenannte Höllenfeuer - welche aber mangels irdischen Lebens nicht bedient werden kann.
Für jemanden im Himmel (ja zu Gott) erzeugt der Anblick der Hölle unerträgliches mitleid, welches aber mangels irdischen Lebens nicht bedient werden kann.


Die Kluft zwischen Himmel und Hölle:
Die unüberwindbare Kluft zwischen beiden kann nur in der materiellen Welt, also wärend eines Erdenlebens überwunden werden. Nur hier können der zum Himmel verdammte und der zur Hölle verdammte in direkten kontakt treten, voneinander lernen und durch ihre Lebensweise ihren finalen Wohnort wechseln oder beibehalten.


Der Sog nahe der Kluft zwischen Himmel und Hölle:
Wer nahe der Kluft steht (geringe Seligkeit oder Qual) wird von der gegenüberliegenden Seite in der Weise angezogen, dass das Mitleid des Himmelsbewohners einen Hass gegen Gott erzeugen kann und er in der Folge Gott ablehnt, sowie die Reue des Höllenbewohners überwunden werden kann und er in der Folge nach Gott ruft.
Nahe der Kluft herrscht also eine starke fluktuation der Unbeständigen. Halbherzig handelnde (laue) können dort regelrecht fest stecken indem sie immer wieder zwischen beiden Seiten hin und her schwingen.


Die Abstoßung fern der Kluft zwischen Himmel und Hölle:
Wer fern der Kluft steht (große Seligkeit oder Qual) will sich den Anblick der gegenüberliegenden Seite nicht mehr antun. Zu groß ist der Schmerz und auch das Risiko, dort hinein gezogen zu werden. Für den Himmelsbewohner ist es letztendlich die Angst vor der Qual in der Hölle und für den Höllenbewohner die Angst vor der Scham im Himmel.


Jesus verdammt jemanden in die Hölle:
Wie gesagt ist das unmöglich. Aber warum tut er das dann trotzdem und was bedeutet das?
Es bedeutet, dass selbst wenn Jesus zu jemandem in die Hölle käme, würde das nichts nützen. Schlimmer noch, der Anblick von Jesus würde das Leid der Höllenbewohner nur noch verschlimmern und das ist dann die verdammnis (noch tiefer) in die Hölle durch Jesus. Es ist also ein Punkt erreicht, wo selbst Jesus nichts mehr tun kann.


Körperteile amputieren:
Das oben gesagte sollte Grund genug sein, warum es für manche sinnvoll erscheint, sich Körperteilen zu entledigen, dessen gebrauch sie in die Hölle ziehen könnte.


Das Schwert gegen die Familie:
Wenn die Familie gen Hölle strebt mag es für manche besser sein sich von ihr zu trennen, wenn der Sog zur Hölle zu stark wird. Aber er sollte sie immer wieder aufnehmen, wenn es durch Einsicht und Reue wieder erträglich geworden ist.


Verfluchung des Feigenbaums:
Der Feigenbaum, speziell das Feigenblatt ist Symbol für das sich verstecken vor Gott. Dies soll keine Früchte (sich Versteckende) mehr tragen.


Noch irgendwas vergessen, übersehen?


Gruß


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