Die Markverfassung und die Zuwanderung

Geschrieben von horus am 11.10.2017 21:17:28:

In der ungekürzten Version des Buches "Das Gesetz des Gar" werden auch die altsächsischen ("altgermanischen") Markverfassungen thematisiert. (Die ungekürzte Version ist allerdings noch nicht erschienen.)
Nach den alten Markverfassungen musste jeder Markgenosse der Neuansiedlung eines Fremden zustimmen. Es galt folglich das Einstimmigkeitsprinzip und nicht das Mehrheitsprinzip.
(Eichborn, C.F.; in Zeitschrift für geschichtliche Rechtswissenschaft, Band 1; 1815; S.147ff.)
Das war auch nur logisch, da die Markgenossenschaft eine Solidargemeinschaft war. Alle Markgenossen standen für einander ein und somit mussten sie folglich auch alle mit den Folgen und Problemen einer Neuansiedlung zurechtkommen.

Und wo wir schon einmal dabei sind, das Asylrecht stammt aus dem Morgenland (Orient). Schon in der Antike wird berichtet, dass das Asylrecht als Geschäftsmodell missbraucht wurde.
Da dadurch die öffentliche Sicherheit und Ordnung stark in Mitleidenschaft gezogen wurde verfügte Kaiser Tiberius, dass der Asylgrund klar dargelegt werden musste. Darüber hinaus wurden die Tempelbezirke, in denen das Asylrecht galt und der Asylant sich aufhalten musste, stark zurück gestutzt.
(Merivale, Charles; Geschichte der Römer unter dem Kaiserthume, Band 3; 1870; S.196f.)

Das Ganze nur einmal zum Vergleich zu den heutigen Auffassungen und Planungen.

Sollte Deutschland jemals ein Land der Dichter und Denker gewesen sein, so ist es heute eines der Schildbürger und Trickbetrüger.



PS:
Ich habe nebenbei die Rede von Macron mitbekommen, in der er meinte, dass das Internet neue Regeln braucht. Für mich hört sich das so an, dass die EU schon Pläne für die Internetzensur in der Schublade hat.
Zur Erinnerung, Macron wird medial als neuer "Jupiter" gepriesen. Jupiter beendete die goldene Vorzeit der allgemeinen Freiheit und Gleichheit. Er ist damit das Symbol für die Monarchie und den Feudalstaat. Jupiter ist Teil des Dreigestirns Jupiter, Juno und Minerva. Von diesem Dreigestirn soll sich die christliche Dreifaltigkeit ableiten, was nichts anderes als eine dreiste Lüge ist. Jupiter = der Wille zur Macht bzw. die Macht über die Rechtsprechung und Rechtsetzung, Juno (Moneta) = die Macht über das Geld und Minerva = die Macht über das Wissen bzw. die Zensur.


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