Theorie der Vollbeschäftigung

Geschrieben von horus am 30.10.2017 20:43:59:

Die Idee der Vollbeschäftigung stammt von Maecenas von dem der noch heute gebräuchliche Begriff "Mäzen" abgeleitet ist.
Dieser war Ratgeber von Kaiser Augustus, dem ersten römischen Kaiser.
Die Idee hinter der abhängigen "Vollbeschäftigung" war, dass die Bürger beschäftigt sind und dadurch keine Zeit mehr haben sich Gedanken über die gesellschaftlichen Probleme und Herrschaftsverhältnisse zu machen. Darüber hinaus sollten sie durch das zugewiesene Einkommen abhängig gemacht werden, damit sie die Herrschaftsverhältnisse nicht mehr in Frage stellen.
(Merivale, Charles; Geschichte der Römer unter dem Kaiserthume, Band 2; 1868; S.340.)

Damit sind wir auch beim Kern der Beherrschungsmethoden.
Die Herrschsucht ist das Streben nach Abhängigkeiten.

Das Streben nach Abhängigkeiten ist wiederum alles andere als christlich. Von Konfuzius gibt es da eine schöne Regel: "Schenk einem Hungernden keinen Fisch, sondern lehre ihn zu fischen." Der Herrschsüchtige würde dem Hungernden dies gerade abtrainieren und nur bei Wohlverhalten einen Fisch zuteilen. Abhängigkeiten führen zu "Ar***kriecherei". (Unter diesem Blickwinkel muss man auch viele Regeln des Verbraucherschutzes sehen, wie z.B die Saatschutz- oder Sortenschutzverordnungen der EU.)

Eine weitere Methode, die es sogar aus der Antike in unseren heutigen Sprachgebrauch geschafft hat, ist die Methode "divide et impera"="teile und herrsche". Am einfachsten ist ein gemeinsamer Wille der Bevölkerung durch kulturelle und religiöse Unterschiede zu verhindern.

Wenn Frau Kipping medial fordert, dass jeder Afrikaner, der in Afrika "keine Perspektive" hat, nach Europa einwandern dürfen sollte und dass man nicht nur für die Einwanderer, sondern auch für die übrige Bevölkerung neuen Wohnraum schaffen muss, dann frage ich mich immer, wie viel Wohnraum Frau Kipping in ihrem Leben schon geschaffen hat?
Übersetzt heißt die Forderung, dass sie der Bevölkerung Probleme vor die Füße kübeln möchte und gleichzeitig von der Bevölkerung deren Beseitigung einfordert und dafür möchte sie dann als besonders sozial angesehen werden. Mit diesen Moralvorstellungen könnte Frau Kipping glatt in der FDP oder bei den Grünen Karriere machen.
Es sollte deshalb nicht verwundern, dass sie medial nicht mehr angegriffen wird, da sie ebenfalls den von der EU vorgegeben Weg der Refeudalisierung eingeschlagen hat. Die wichtigsten Methoden der Refeudalisierung sind "divide" und "Vollbeschäftigung", die zu "impera" führen.

Der Satz "Sozial ist, was Arbeit schafft", welchen FDP und CDU gerne gebrauchen, ist reine Rabulistik und soll nur die Schaffung von Abhängigkeiten und damit deren Herrschsucht verschleiern.
Wenn der Satz stimmen würde, dann wäre Frau Merkel eine der größten sozialen Wohltäterinnen, da sie schon als Umweltministerin Arbeit für Generationen in Morsleben oder in der Asse schaffen ließ.


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