On Killing, warum werden kriminelle Psychopathen und perverse Minderheiten hofiert?

Geschrieben von deckard am 01.11.2017 19:17:18:

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In dem Buch "On Killing", hat Lt Col. Dave Grossman die Militärgeschichte neu geschrieben und hervorgehoben, was andere Geschichten verbergen: Die Tatsache, dass die militärische Wissenschaft sich weniger um Strategie und Technik dreht, sondern um die Überwindung des menschlichen instinktiven Widerwillen, Mitglieder seiner eigenen Spezies zu töten.

Es war Brigadier General SLA Marshall's Entdeckung in den 1940er Jahren, dass nur 15-20% der Soldaten des Zweiten Weltkriegs entlang der Schusslinie ihre Waffen benutzten : "Diese (80-85%), die kein Feuer erwiderten oder sich versteckten, die aber in vielen Fällen bereit waren, das Risiko großer Gefahr auf sich zu nehmen um ihre Kameraden zu retten, Munition zu bekommen, oder Nachrichten zu übermitteln, aber sie haben einfach nicht das Feuer ihrer Waffen auf den Feind gerichtet, auch wenn es wiederholte Wellen der anpeitschenden "Banzai " Rufe gab.(Grossman, S. 4).

In Marshall's Entdeckung und anschließender Forschung erwies sich, dass in allen vorangegangenen Kriegen eine winzige Minderheit von Soldaten - von 5%, "natürliche" - also von Geburt an - Psychopathen waren, und vielleicht ein paar vorübergehend verrückt gewordene - bzw. infizierte Nachahmer- sie haben fast das ganze Töten erledigt. Normale Männer versuchten sich so gut es eben ging durchzuschlagen, die meisten gingen nur “durch die Bewegungen” der Gruppen - und wenn überhaupt möglich - weigerten sie sich, das Leben eines feindlichen Soldaten zu nehmen. Selbst wenn das bedeutete ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen oder zu gefährden.
Die Folgen daraus sind beachtlich:

Kriege sind ritualisierte Massenmorde von Psychopathen an Nicht-Psychopathen. Dies kann nicht oft genug gesagt werden, und keinesfalls hat es irgendwie mit dem uns vermittelten Bild des Helden zu tun, was die Militärs aufgebaut hatten um Patriotische Regungen in uns auszulösen. Die, wenn wir so dumm waren dem nachzugeben, wir genauso gut freiwillig in den Selbstmord hätten stürzen können.
Marshall's Arbeit, brachte einen Paradigmenwechsel in der militärischen “Wissenschaft”. In der Vergangenheit waren alle der Meinung, dass die Soldaten bereit wären für ihr Land zu töten, dies war die (heldische) Norm, während ein Kampfverweigerer ein Feigling war. Die Wahrheit, wie sich herausstellte war, dass die normativen Soldaten aus den psychopathischen fünf Prozent des menschlichen Genpools stammten. Die gesunde Mehrheit würde eher sterben, als zu Kämpfen ...


Das bedeutete in weiterer Folge, dass Psychopathen bei der Kontrolle der Streitkräfte als Institution galten, selbstverständlich nach wie vor auch gelten! Anstatt diese Erkenntnisse genauer zu betrachten, um zu erkennen das Krieg töricht und anscheinend NICHT in uns angelegt war, begann man die Psychopathen zu hofieren. Schlimmer noch, es bedeutete dass Psychopathen bei der Kontrolle der Gesellschaft, und der Wahrnehmung der militärischen Angelegenheiten vonnöten wären. Eine Gesellschaft ohne Krieg, sowas öh, sowas naja, gibts denn das? So die Überlegungen dieser Hohlschädel, die vermutlich nur einen Kopf hatten damit es nicht in den Hals hinein regnete. Offenbar – so dachten diese “schlauen” Jungs - übten Psychopathen eine enorme Macht in einer scheinbar gesunden, normalen Gesellschaft aus. Jo .. also herrje, .. Und damit leider nicht genug: Diese 5% lassen sich ÜBERALL in der menschlichen Gesellschaft finden!


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