Es ist gefährlich, nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs zu sein

Geschrieben von Phil H. am 03.01.2018 11:33:25:

Dresden: Gegen 17.30 Uhr waren sechs Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren am Samstag zu Fuß Richtung der Tram-Haltestelle Hauptbahnhof-Nord unterwegs. Auf einmal wurden sie von einer Gruppe von etwa 15 Personen, die arabisch aussahen, angesprochen und grundlos provoziert, so die Polizei. Plötzlich fiel die Gruppe über die Minderjährigen her und prügelte auf sie ein. Ein 17-Jähriger und ein zwei Jahre Jüngerer wurden sogar mit Stichwaffen angegriffen. Der Ältere erlitt einen Lungenstich und musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Die Angreifer flüchteten Richtung Hauptbahnhof und entkamen unerkannt.

Arnstadt: Vor einer Shisha-Bar gerieten Deutsche und eine Gruppe Ausländer aneinander. Die Gruppe der ausländischen Personen soll nach ersten Erkenntnissen auf die Deutschen losgegangen sein, einer der Angreifer benutzte zum Angriff eine zerbrochene Glasflasche. Damit verletzte er aber nicht nur seinen Opfern Schnittverletzungen und Prellungen zu, sondern verletzte sich selber so schwer, dass er Notoperiert werden musste. Dank Zeugen und dem schnellen Eingreifen der Polizei, konnten die Täter festgestellt werden, sie erhalten eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein politisch motiviertes Tatmotiv kann derzeit ausgeschlossen werden.

Tübingen: Leicht verletzt wurde ein 47-jähriger am Lustnauer Tor am Samstagmorgen gegen 05:15 Uhr. Ein bislang unbekannter Täter schlug den 47-jährigen ohne erkennbaren Anlass mit der Faust auf den Hinterkopf, so dass dieser eine Platzwunde erlitt. Der Täter, der in einer Gruppe unterwegs war, flüchtete dann in die Österbergstraße. Die Behandlung durch einen hinzugezogenen Rettungswagen verweigerte der 47-jährige. Der unbekannte männliche Täter wird wie folgt beschrieben: ca. 20-30 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlank, südländisches Aussehen, trug helle Kleidung im „Rapper-Stil“, weiß/blaue Baseballmütze und eine Oberbekleidung mit dem Aufdruck vorne „V54“.

Weinsberg: 18-Jähriger niedergeschlagen Von drei Männern niedergeschlagen wurde ein 18-Jähriger am Freitag gegen 22.50 Uhr in Weinsberg, Pfaffstraße im Bereich des dortigen Durchlasses. Der 18-Jährige war zu Fuß in Richtung Weidachstraße unterwegs, als ihm drei Unbekannte entgegenkamen. Einer der Gruppe rempelte den 18-Jährigen zunächst an, anschließend provozierten, beleidigten und schlugen die drei mit Fäusten auf den Geschädigten ein. Nachdem die Täter von dem 18-Jährigen abgelassen hatten, konnte dieser die Polizei verständigen. Täterbeschreibung: höchstens 20 Jahre alt, alle drei trugen einen schwarzen Vollbart und hat-ten eine leicht dunkle Hautfarbe (ähnlich indischer oder arabischer Herkunft). Hinweise oder verdächtige Wahrnehmungen nimmt das Polizeirevier Weinsberg unter Telefon 07134 9920 entgegen.

Stuttgart: Zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personen ist es in der Nacht von Mittwoch (27.12.2017) auf Donnerstag (28.12.2017) gegen 00:30 Uhr an der S-Bahnhaltestelle Stuttgart-Stadtmitte gekommen. Ersten Erkenntnissen zu Folge entwickelte sich zwischen einem 18-jährigen türkischen Staatsangehörigen sowie einem 16-jährigen deutschen Staatsangehörigen zunächst eine verbale Auseinandersetzung. In der Folge soll der 18-Jährige dem jüngeren ins Gesicht geschlagen haben und anschließend mit der S-Bahn

Waiblingen: Zwei bislang unbekannte Männer hatten offenbar am Donnerstagabend (28.12.2017), gegen 20:20 Uhr im Bahnhof Waiblingen aus noch unbekannten Gründen einen 19-Jährigen mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen. Ersten Erkenntnissen zufolge soll zuvor eine verbale Auseinandersetzung stattgefunden haben. Einer der Unbekannten soll den 19-Jährigen zudem mit einem Butterly-Messer bedroht haben. Durch den Vorfall erlitt der 19-Jährige Verletzungen im Gesicht, weshalb er durch die Besatzung eines Rettungswagens versorgt wurden musste. Die mutmaßlichen Täter werden etwa 20 – 30 Jahre alt und südländischem Phänotyp beschrieben.

Straubing: Am frühen Sonntagmorgen gegen 5 Uhr ist ein 17-jähriger afghanischer Asylbewerber vor einer Diskothek in der Hebbelstraße in Straubing mit einem Schraubenzieher auf einen bis dato unbekannten Geschädigten losgegangen. Dies meldet die Straubinger Polizei in einer Pressemitteilung. Weshalb es zu dieser Auseinandersetzung kam sowie der Hergang konnten von der Straubinger Polizei bislang nicht geklärt werden. Das unbekannte Opfer und Zeugen des Vorfalles werden gebeten sich bei der Polizei zu melden. Der 17-Jährige ging nach der Auseinandersetzung mit einem unbekannten Begleiter in die Landshuter Straße. Auf Höhe der Landshuter Straße 3 trafen sie gegen 5.15 Uhr auf drei 18- bis 21-Jährige und griffen die jungen Leute an. Die Geschädigten erlitten bei dem Angriff unter anderem eine Nasenbeinfraktur und eine Gehirnerschütterung und wurden stationär im Klinikum Straubing behandelt

„Südländer“ verwechselt „Fussball“ mit „Kopf“

Eisleben: Bei dem Fußballturnier um den Pokal der Lutherstadt Eisleben in der Eisleber Glück-Auf-Halle hat es am Freitag einen gewaltsamen Zwischenfall gegeben. In einem Spiel, bei dem die SpVgg Osterhausen beteiligt war, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Spielern, bestätigte Steffen Hildebrandt, Vizepräsident des Turnierausrichters MSV Eisleben, der MZ. Demnach trat ein Spieler aus Osterhausen einen nach einer Rangelei am Boden liegenden Fußballer an den Kopf. Daraufhin, so Hildebrandt, seien Zuschauer aufs Spielfeld gelaufen, um die Beteiligten zurückzuhalten. Die Situation beruhigte sich anschließend, das Turnier wurde fortgesetzt. Die Polizei wurde nicht verständigt. Allerdings wurde die Mannschaft aus Osterhausen von dem Wettkampf ausgeschlossen. Der getretene Spieler konnte laut Hildebrandt weiterspielen. Dem Spieler aus Osterhausen, der offenbar südländischer Herkunft ist, aber bereits länger in Eisleben lebt, droht eine Sperre. Der Vorfall werde sportgerichtlich behandelt, sagte Hildebrandt. „So etwas kann man ja nicht durchgehen lassen.“


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