Die pharaonenhafte Apotheose Hitlers - unglaublicher Verrat

Geschrieben von Grek 1 am 17.03.2018 12:36:39:

Hallo Chaldäer,

der sog. Röhmputsch mit der sich anschließenden Nacht der langen Messer ist ein enorm wichtiges Ereignis im NS-Staat, der letztlich zu einer Vergöttlichung Hitlers genutzt wurde und diesen und natürlich die unvermeidlichen Parteibonzen mit einer unvergleichlichen Machtfülle ausstattete. Mit dem nicht nur wegen seiner bekannten Homosexualität wenig geliebten Röhm und seinen Mannen wäre eine Machtfülle für Hitler u. a. bis hin zum obersten Befehlshaber nicht möglich gewesen. Der SA-Führung schwebte nämlich ein ähnliches System wie in der Schweiz vor - dann hätte sich Hitler immer der Verbundenheit der Gauführer nach historischem Vorbild versichern müssen, was Kriegführen natürlich enorm erschwert hätte. Als eigentlicher Quertreiber für den Röhmputsch, der die Fäden im Hintergrund zog, gilt aber der loyale Heinrich, ein Jesuit - gelernt ist gelernt.

Was danach folgte, war die Wandlung Hitlers zu einem Pharao, also einer Führerfigur, die traditionell im Orient ansässig war, aber eben nicht bei den Nordländern.

Der Rauswurf Feders im Zusammenhang mit Schachts, mit Charles Montagu ausgehandelten, faulen Mefo-Wechseln auf Basis der Deckung mit Arbeitskraft statt der Golddeckung war dann schon für die restliche Finanzwelt zuviel - ein zinsfreies Feder-Geld hätte wohl zum sofortigen Angriff auf das Deutsche Reich geführt. Zu den Versagern in der Kriegführung des Gröfaz ist schon viel spekuliert und noch mehr geschrieben worden. Ich verweise hierzu auf Eggerts Darstellung des merkwürdigen Kriegsverlaufs bis Dünkirchen mit der angeblichen Appeasement-Nummer bis zum geplanten Wechsel auf den versoffenen Deutschenhasser Churchill und gehe davon aus, daß man Hitler mit seiner Britannienliebe eben bis dahin getäuscht hatte - siehe Hess-Flug.

Stalingrad wurde u. a. auch von manchen Gegnern anders beurteilt, da die 6. Armee unter Paulus eben sehr viele Kräfte gebunden hatte, die letztlich zur Stabilisierung der Frontlinie führte. Umgekehrt hatte Hitlers unkonventionelle, manchmal vollkommen abrupte und unverständliche Art der Kriegführung zweifelsohne auch Erfolge eingebracht - was uns zum m. E. nach wie vor völlig unterschätzen Ausmaß des geschichtlich beispiellosen Verrats bringt. Im Grunde war der Feldzug z. B. laut Friedrich Georg im Osten bereits 1940 siegreich beendigt, wurde aber durch bewußt begangenen Verrat wissentlich verschenkt, weil man das so herbeigeführte militärische Versagen zur Demontage Hitlers nutzen wollte, um diesen zu entmachten und danach den Gegner im Osten niederzuwerfen. Nicht vergessen: der Verrat war in allen Ebenen auf ein so unglaubliches Maß angewachsen, daß die SS, deren Führung auch stark in sich zerstritten war, 1943 ernsthaft die Regierungsübernahme anstrebte.

Letztlich liegt noch vieles im Dunklen, da bekanntlich immer noch Akten unter Verschluss liegen und wohl auch noch weiter gefälscht werden müssen.

Konsequenz: niemals mehr eine Machtvereinigung auf nur eine Person, direkte Kontrolle einer Regierung durch das Volk und weg mit diesem elendigen Dreckslogenlumpenpack!

Gruß

Grek 1

_____________________________

"Ich will, weil ich kann, was ich muß!"


Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken um sich einzuloggen