Gerd Honsik über seinen Prozessgutachter Prof. Jagschitz - ein Auszug

Geschrieben von Georg am 10.04.2018 21:43:43:

Zitat aus einer ehemaligen Site von Honsik - Darstellng also aus der Sicht von Gerd Honsik:

Vom Untersuchungsrichter mit der Überprüfung des Gaskammern-Völkermord-Vorwurfes betraut, kam Prof. Gerhard Jagschitz nach fünf Jahren (1987-1992) zu einem in zweifacher Hinsicht sensationellen Urteil, das jedoch in sich widersprüchlich blieb:

Erstens behauptete er, es gäbe keine "direkten Beweismittel" für die Existenz von Gaskammern im Dritten Reich.

Zweitens hätte er jedoch im Zuge seiner Untersuchungen "indirekte Beweismittel" gefunden, die den Holocaust belegten, so daß "jedermann immer schon darüber Bescheid gewußt haben müsse".

Alle drei "indirekten Beweismittel", die Jagschitz anbot und die Gegenstand meiner Argumentation im Zuge des Verfahrens waren, haben sich inzwischen auf Grund der Aussagen und Erkenntnisse anerkannter Historiker als falsch herausgestellt, eines sogar als glatt erfunden und erlogen.

So hatte Jagschitz als Beweis für den Genozid die Existenz einer "Geheimsprache" behauptet und den Begriff "Sonderbehandlung" in das Zentrum dieser Beweisführung gestellt.

Dieser Begriff wäre ein "Synonym" für Mord gewesen und hätte immer, ohne Ausnahme, den Tod bedeutet! (Siehe Gutachten von Prof. Jagschitz, Protokoll der Hauptverhandlung vor dem Geschwornengericht am Landesgericht für Strafsachen Wien, Hv 5720/90, Seite 401-403.)

Inzwischen stellte sich heraus, daß Jagschitz auf Grund eines 400-Seiten-Interviews mit Altbundeskanzler Schuschnigg gewußt haben mußte, daß "Sonderbehandlung nicht immer den Tod", sondern in der Regel unglaubliche Vergünstigungen für politische Gegner, wie Einfamilienhaus, Aufräumefrau und Diplomatenverpflegung sowie Familienzusammenführung innerhalb des Konzentrationslagers bedeutete.

So meinte Jagschitz sich wohl am besten aus der Affäre zu ziehen:

zuzugeben, daß es angeblich keine Beweise und bisher natürlich auch kein forensisches Gutachten für den größten Völkermord-Vorwurf der Weltgeschichte gab, gleichzeitig aber dennoch - und zwar durch eine Notlüge (Sonderbehandlung hätte immer den Tod bedeutet … und … jedermann hätte immer schon um den Holocaust wissen müssen…) - den von der Politik erhofften Schuldspruch des Angeklagten erwirken zu können.


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