Am 8. Mai 1985 hielt Richard von Weizsäcker seine berüchtigte Rede gegen das deutsche Volk

Geschrieben von deckard am 16.04.2018 22:07:06:

, die ihm nach seinem Tod wie ein Kranz aus der Welt des Unheimlichen geflochten wird. Seine barbarischen schrecklichen Anklagen gegen die Deutschen konnten bis heute nicht einmal von Kohl und Merkel überboten werden.

Einige Höhepunkt aus von Weizsäckers Anklagerede wollen wir wie folgt zitieren: "Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. … Wir gedenken insbesondere der sechs Millionen Juden, die in deutschen Konzentrationslagern ermordet wurden. … Der Völkermord an den Juden jedoch ist beispiellos in der Geschichte. … Es war Hitler, der zur Gewalt griff. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bleibt mit dem deutschen Namen verbunden. … Nie gab es auf deutschem Boden einen besseren Schutz der Freiheitsrechte des Bürgers als heute. Ein dichtes soziales Netz, das den Vergleich mit keiner anderen Gesellschaft zu scheuen braucht, sichert die Lebensgrundlage der Menschen."

Ein Land, das dem Erdboden gleichgemacht, dessen Bewohner seiner Städte planmäßig durch Holocaust-Bombardements ausgerottet, dessen Kulturgüter vernichtet, seine Bevölkerung vertrieben und vorsätzlich millionenfach abgeschlachtet wurde, konnte nicht "befreit" worden sein, Herr von Weizsäcker. Überdies wollten und liebten weit über 90 Prozent aller Deutschen Adolf Hitler, sie kämpften für ihn bis zur letzten Patrone und bis zum letzten Atemzug [1]. Von wem sollten die Deutschen also befreit worden sein, außer von ihrem Leben, ihrer Gesundheit und von ihrem Hab und Gut?

Wenn von Weizsäcker die sogenannte "nationalsozialistische Gewaltherrschaft" beschwört, dann muss man ihm entgegenhalten, dass die Deutschen, im Gegensatz zu heute, unter Adolf Hitler nicht gezwungen wurden, über ihre eigene Geschichte Lügen herunterzubeten und sich selbst zu verachten. Eine Verfolgung von nicht genehmen Gedanken, wie sie heute stattfindet, gab es in diesem Ausmaß auch nicht: "Die Staatssicherheit hatte pro Kopf der zu 'betreuenden' Bevölkerung 20 Mal mehr Mitarbeiter als die Gestapo in der Nazi-Zeit", schreibt Wolf Biermann in seinem WELT-Artikel vom 3. Juli 2002.

Das muss man sich einmal vorstellen, die DDR beschäftigte 20 Mal mehr Stasi-Mitarbeiter als die Gestapo in Hitler-Deutschland Mitarbeiter hatte. Dabei hatte die DDR nur 15 Millionen Menschen zu bespitzeln, während Adolf Hitler der Stimmung von mehr als 80 Millionen Menschen ausgesetzt war. Das heißt, die DDR setzte auf 107 Menschen einen Spitzel an, während im Dritten Reich ein Gestapo-Spitzel auf 11.430 Menschen kam. Wäre Adolf Hitler ebenso "geliebt" worden wie die DDR-Führer, hätte er gemäß Bevölkerungs-Proporz 750.000 Spitzel benötigt. Aber die Gestapo zählte ganze 7.000 Mitarbeiter.

Die BRD übernahm nach dem Anschluss von der DDR etwa 100.000 Stasi-Spitzel in ihre Dienste. Zudem kann die BRD ihre politische Existenz ohne Aufruf zur Denunziation nicht sichern. Ein deutliches Merkmal dafür, wie sehr diese Demokratie von ihren demokratischen Mitbürgern geliebt wird.

Um keine politisch unkorrekte Meinungen in die Köpfe ihrer Untertanen kommen zu lassen, fordern die Demokraten die BRD-Bevölkerung dazu auf, Nachbarn, Verwandte usw. zu denunzieren: "Minister fordert: Bürger sollen Rechtsradikale bei der Polizei melden!" [2] Musste der Diktator Hitler auch auf Denunziation zurückgreifen, um seine Macht zu erhalten?: "Reichsminister Wilhelm Frick forderte 1934 in einem Erlass eine Eindämmung der 'des nationalsozialistischen Staates unwürdigen Erscheinung des Denunziantentums'. Reinhard Heydrich verlangte zwei Tage nach Kriegsbeginn in seinen 'Grundsätzen der inneren Staatssicherung', dass 'gegen Denunzianten, die aus persönlichen Gründen ungerechtfertigte oder übertriebene Anzeigen gegen Volksgenossen erstatten', entschieden vorzugehen sei: 'in böswilligen Fällen durch Verbringung in ein Konzentrationslager'." [3] Selbst im Krieg wollten die Nationalsozialisten nichts von Denunziantentum wissen.

Während die von allen BRD-Politikern seinerzeit hofierte DDR "1989 mindestens 83.985 hauptamtliche und 176000 Inoffizielle Mitarbeiter" beschäftigte, waren bei "der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) 1936 rund 7000 Personen angestellt." [4] Die BRD übernahm 1990 etwa 100.000 DDR-Spitzel in den Verfassungsschutz. Und der sogenannte "mörderische Nationalsozialismus" unterschied sich von den kommunistischen Mordregimen (mit denen die BRD beste Kontakte pflegte) wie folgt: "Die NSDAP kannte parteidisziplinarisch nichts auch nur annähernd den kommunistischen Säuberungen Vergleichbares ... Die kommunistischen Sicherheitsdienste suchten sich im Unterschied zur Gestapo ihre Denunzianten selbst aus, und sie verpflichteten sie dauerhaft und über Jahre zu einer konspirativen und inoffiziellen Zusammenarbeit ... Die russische Tscheka verfügte 1921, drei Jahre nach der bolschewistischen Machtübernahme, bereits über 280.000 Geheimpolizisten ... Der 'eigentliche Impuls’ ging hier von oben aus, von den Parteiführungen und den Sicherheitsdiensten. Dort wurden die Listen der zu verhaftenden und zu erschießenden Personen erstellt." [5]


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