Rathenau

Geschrieben von Phil H. am 13.05.2018 15:31:37:

Ein ganz wichtiges Thema. Das Zitat von Rathenau halte ich allerdings für unglaubwürdig, da es in völligem Gegensatz zu seinen sonstigen patriotischen Äußerungen steht.
Dem steht aber schwerwiegend entgegen, daß Rakowski in den Rakowskiprotokollen den Rathenau als einen der führenden Illuminaten-Hintermänner benennt ("Jene").
Rathenau war als deutscher Jude seit seiner Jugend sehr zwiespältig gegenüber seinem (Gast-?)Land eingestellt. (Nicht Deutschland hat ihn abgelehnt, sondern er hat Deutschland abgelehnt!). Nachdem er 1914 zunächst gegen den Krieg war, stellte er sich einige Monate in den Dienst seines (Gast-?) Vaterlandes, um bald danach diese Stelle aufzugeben und sich damit zu begnügen, verbalen Patriotismus und Kriegshetzereien gegen England abzusondern. Aber das ist etwa auf dem Niveau Seehofers anzusehen. Meister im Lügen waren sie alle immer schon.
Was sie sagen, will gar nichts bedeuten.
Wiki:
Hatte Rathenau dem Krieg 1914 noch kritisch gegenübergestanden,[9] wandelte er sich während seiner Arbeit für das Kriegsministerium immer mehr zum „Falken“. So sprach er sich für die Bombardierung Londons mit Zeppelinen und die Deportation belgischer Zivilisten zur Zwangsarbeit nach Deutschland aus.[10]

Wie kann man dem Krieg kritisch gegenüberstehen, der einem von drei Seiten erklärt wird, und der die totale Vernichtung zum Ziel hatte?
Das ist wie wenn einer vom drei Messerstechern eingekreist wird die ihn umbringen wollen, und der Freund des Bedrohten brüllt ihm zu: "ich stehe dem kritisch entgegen, daß du dich wehrst".
Fazit: es spricht sehr viel dafür, daß Rathenau ein führender Freimaurer war, ein früher Globalist und Deutschlandhasser, und sein Patriotismus nur gespielt war.


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