War in den 50-ern bei vielen Amis ein Thema - überbordende Elektronik

Geschrieben von Grek 1 am 16.05.2018 10:30:53:

Hallo,

die meisten Brandursachen sind neben vergessenen Glimmstengeln und Marderbissen dank der vielen verbauten Kabelkilometer inzwischen wohl überwiegend der Elektronik geschuldet - da ist es eigentlich gleich, ob Spritler oder Mikrowellenofen. :-)

Wenn die Kutschen mal brennen, ist meist eh Schluß mit lustig - kam schon bei 2 Bränden hinzu. Da wurde eine solche Hitze entwickelt, daß Du nicht einmal ohne Schutz näher als 5 m an die Kutsche rankonntest.

In den 50-ern waren sich entzündende Benzintanks und Kraftstoffleitungen bei vielen Amis ein Thema. Ich selbst hatte auch mal mit einem Fiat Spider Baujahr 1981 (undichte Spritleitung, aus der es munter auf den Anlasser tropfte) und einen Camaro V8 (1996-er) mit ebenfalls wegen Überhitzung undichter Spritleitung (Benzin tröppelte auf den schön heißen Motor).

Bei einem Diesel ist das ganze bei weitem ungefährlicher, da der Flammpunkt meist nicht erreicht wird. Und die Kraftstofftanks heutiger Autos sind gut gegen Auffahrunfälle usw. geschützt, da passiert an und für sich kaum noch etwas. Auch die Spritleitungen sind deutlich alterungsbeständiger.

Ich denke gemessen an der absoluten Zahl verbrannter Autos schneiden die Tesla in Relation zu den Spritöfen vielleicht doch ungünstiger ab, weil es einfach viel weniger davon gibt.

Gruß

Grek 1

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