Ich ein Deutschenhasser?

Geschrieben von Phil H. am 17.05.2018 19:31:36:

Seit Jahrzehnten wähle ich konsequent-radikal rechts (damit meine ich nicht die CDU), und habe meine Schuldigkeit für mein deutsches Volk getan, auch aus anderen Gründen.
Ich liebte dieses deutsche Volk, seine Ehre, sein Fleiß, seine Hilfsbereitschaft, seine Anständigkeit, seinen Idealismus, seine Lichthaftigkeit der Jahre 1914, 1938, 1943, 1840 und wann auch immer.
Aber dieses deutsche Volk gibt es nicht mehr.
Wer diesem heutigen deutschen Volk helfen will, wird von ihm ins Gesicht gespuckt.
Ich habe mich deshalb geistig abgekoppelt von dem heutigen deutschen Volk, und schwelge allenfalls in Erinnerungen an das ehemalige deutsche Volk.
Aber hassen? Nein, ich hasse das heutige deutsche Volk nicht.

Killerbee hat neulich das Verhalten der Haverbeck als große Dummheit beschrieben, sich für das Volk einsetzen, das einem ins Gesicht spuckt und schreit: tötet die Hexe, sperrt sie auf immer weg usw. Was ja auch der Fehler vom Mahler war. Als "Dank" lässt man ihn im Knast langsam sterben, unter dem Hohngesang der heutigen Deutschen (>98%).

Lohnt es sich denn, für dieses Volk zu streiten,
das nicht begreift, dem nichts mehr heilig ist?
Das sich devot verneigt nach allen Seiten
und seinen Feinden aus den Händen frisst?

Das das Zerstörungswerk an sich vollendet
und selber Hand an sein Bestehen legt?
Das in den Hirnen so total verblendet,
nicht mehr das Erbe seiner Väter hegt?

Das seine Jugend wirft aus ihren Bahnen,
das seine großen Helden nicht verehrt,
das sich versammelt um des Feindes Fahnen
ist dieses Volk noch meiner Liebe wert?

(Renate Schütte 1978)


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